Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
22.08.2017, 08:09 Uhr | Ruppiner Anzeiger 22.8.2017 / Brian Kehnscherper

Spatenstich für mehr Sicherheit
Auftakt zu Arbeiten an der B 122

Prebelow (RA) Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) am Montag die Bauarbeiten auf der B122 in Prebelow eröffnet. Durch den Ausbau soll vor allem mehr Sicherheit für die Feriengäste geschaffen werden. Gleich zwei Ferienlager liegen unmittelbar an der Bundesstraße in Prebelow. Der Geh- und Radweg
in Richtung Mecklenburg-Vorpommern ist aber genau an jenem 500 Meter langen Abschnitt, an dem die Freizeitanlagen liegen, unterbrochen.
Angesichts der engen und kurvigen Straße eine durchaus gefährliche Situation. Nun entsteht bis zum 23. Dezember ein kombinierter Fuß- und Radweg (RA berichtete). Die Lage der B 122 an diesem Abschnitt stellt die Arbeiter vor eine Herausforderung. Denn da der Große Prebelower See fast an die Straße grenzt und das Gelände zur anderen Seite hin ansteigt, bleibt nicht viel Platz. Daher ist das Vorhaben verhältnismäßig teuer. Das Land investiert fast 1,4 Millionen Euro. „Das ist für eine Strecke von 500 Metern eine ganz schöne Summe“, so Schneider.
Um die Baustelle abzusichern, müssen beispielsweise Stahlspundwände
errichtet werden, was den Ablauf verkompliziert. Auch die Ampelanlage wird erneuert. Wenn der Radweg fertiggestellt ist, wird ab Ende Februar 2018 die Straße saniert. Wie Schneider sagte, soll sie bis auf den Grund erneuert und auch verbreitert werden. Läuft alles nach Plan, wird die Strecke Ende Mai 2018 wieder eröffnet – also noch bevor die Haupturlaubssaison wieder beginnt. Bis dahin bleibt die B122 in Prebelow voll gesperrt. Die Umleitung verläuft über Kleinzerlang und Canow. Dass der Ausbau überhaupt beginnen konnte, ist auch der finanziellen Ausstattung von Schneiders Ministerium zu verdanken. Ihr stehen 2017 Jahr insgesamt 450 Millionen Euro für Straßenbau im ganzen Land zur Verfügung. Das sind 50 Millionen mehr als im Vorjahr. „Wir sind da auf dem aufsteigenen Ast“, so die Landespolitikerin. Gemeinsam mit Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU), Ortsvorsteher Sven Alisch (SPD), dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke und dem SPD-Landtagsabgeordneten Manfred Richter stach sie dreimal mit dem Spaten in den vorbereiteten Sandhaufen. Eigentlich war die Ministerin dabei jedoch außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs. Denn das Zeremoniell fand wenige Meter hinter der brandenburgischen Landesgrenze in Mecklenburg- Vorpommern statt. Der Rote Adler wehte dort trotzdem.