Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
26.05.2017, 11:37 Uhr | Ruppiner Anzeiger 26.5.2017 / Brian Kehnscherper

Ruppiner Feuerwehren rüsten auf
Rheinsberg, Herzberg und das Amt Temnitz seit dieser Woche mit neuen Fahrzeugen

Ruppiner Land (kus/crs/bk) Die Feuerwehren in der Region wurden dieser Tage ordentlich aufgerüstet. Gleich drei Wachen im Ruppiner Land erhielten
neue Fahrzeuge. Die Rheinsberger Feuerwehr hat einen neuen Schlauchwagen erhalten. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian
Steineke mitteilte, hat das Bundesamt für Katastrophenschutz das Fahrzeug am Mittwoch in die Prinzenstadt überführt. Der Stadtverwaltung war die Aktion
bei Nachfrage aber unbekannt. Eine offizielle Übergabe sei nicht geplant, hieß es. Vizebürgermeister Andreas Neubert konnte nur vermuten, dass das Fahrzeug zur Waldbrand-Bekämpfung eingesetzt werden soll. Dafür ist nicht die Stadt, sondern der Landkreis, koordiniert vom Innenministerium, zuständig. Die Wagen für solche Einsätze werden dann nach Bedarf verteilt. Rheinsberg ist als waldreiche Kommune ein wichtiger Standort für die Waldbrandbekämpfung. In Herzberg ging am Mittwochabend alles ganz offiziell
ab: Die Feuerwehrleute dort haben ein neues Tanklöschfahrzeug in Empfang nehmen können. Das Amt Lindow hat sich die Anschaffung 110 000 Euro
kosten lassen. Das neue Fahrzeug ersetzt ein altes, das ein Baujahr von 1965
hat und in den tschechischen Tatra-Werken hergestellt worden war. Dieses alte Auto will das Amt Lindow, das für die Brandbekämpfung in seinen Kommunen
zuständig ist, über das Internet veräußern. Das Amt Temnitz musste jetzt
ebenfalls in den Fuhrpark seiner Feuerwehr investieren – allerdings ungeplant. Es kaufte einen neuen Kommandowagen für die Amtswehrführung, nachdem
sich die Reparatur des bisherigen Einsatzleitfahrzeuges nicht mehr gerechnet hätte. Der VW Caddy, in dem Amtswehrführer Sebastian Giesert künftig zu den Einsätzen fährt, um diese zu koordinieren, kostete 20 000 Euro. An Bord sind Digitalfunk, Scheinwerfer und andere Technik, aber auch Karten und Unterlagen zur Dokumentation der Einsätze. Das Auto wurde am Dienstag offiziell von Amtsdirektorin Susanne Dorn übergeben.