Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
12.05.2017, 08:35 Uhr | Ruppiner Anzeiger 12.5.2017 / Daniel Dzienian

CDU will mehr Druck bei Straße des Friedens
Kreistag soll vom Land Ausbau fordern

Neuruppin (RA) Kreistag und Landrat Ralf Reinhardt sollen mehr Druck aufs Land wegen der maroden Straße des Friedens in Neuruppin machen. Das fordert die CDU-Fraktion in dem Gremium. Die Ostprignitz-Ruppiner Union
stellt jetzt einen entsprechenden Antrag für eine Resolution zur Straße des Friedens. Der Kreistag solle nicht nur eine erneute Anfrage an die Landesregierung richten, ob und wann sie jemals vorhat, die kaputte Piste zu sanieren. Vom Landtag und der Regierung in Potsdam soll auch gefordert
werden, das nötige Geld für die Sanierung der Landesstraße 167 bereit zu stellen, zu der der kurze Abschnitt zwischen Rheinsberger Tor und der
Wittstocker Allee gehört. Auch andere Teile der Landesstraße, etwa an der Steinstraße bis zum Seedamm sind nach dem Dafürhalten der CDU „in einem bemitleidenswerten Zustand“. Zudem solle der Landtag aufgefordert werden, den Ausbau zu unterstützen.
Wie zuletzt berichtet, hat das Infrastrukturministerium in Potsdam keinerlei Absicht, die löchrige Buckelpiste jemals neu auszubauen. Für die Offiziellen in der Landeshauptstadt gehört sie zum sogenannten Grünen Netz, also den Straßen im wenig befahrenen Bereichen ohne große Bedeutung. Sämtliche Versuche, daran etwas zu ändern, scheiterten bisher. Daran änderten auch die erst im April gesammelten 47 Unterschriften von betroffenen Anwohnern und Hausbesitzern bisher nichts. „In den letzten Jahren ist es nun aber mit erheblichem finanziellen Aufwand von Anwohnern und Gewerbetreibenden, Bund und Stadt gelungen, viele Wohnhäuser und Bauten, darunter den Schlossgarten und die St.Georg-Kapelle, zu sanieren“, teilte der CDU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Steineke mit. Zudem stelle die L 167 gerade im Fontanejahr „eine zentrale Zufahrt zur Stadt und ihren Veranstaltungshäusern“ dar, heißt es weiter. Falls eine Sanierung vor 2019 „nicht mehr möglich“ sei, verlangt die CDU eine „vorläufige Sicherung mit anderen Maßnahmen zu ergreifen.“