Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
16.03.2017, 12:10 Uhr | MAZ - Dosse-Kurier 16.3.2017 / Björn Wagener

Bahn: Freie Fahrt zur Laga
Unternehmen sichert uneingeschränkten Verkehr zu

Wittstock/Neuruppin. Die Bahn gibt Entwarnung: Der Zugverkehr zwischen Berlin und Wittstock wird 2019 zum Beginn der Landesgartenschau am 18. April in Wittstock und des Fontanejahres Ende März in Neuruppin
uneingeschränkt möglich sein. Das habe Joachim Trettin, der
Konzernbevollmächtigte für die Region Ost und die Länder Brandenburg
und Mecklenburg-Vorpommern der Deutschen Bahn AG, dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke (CDU) zugesichert, wie dieser am Mittwoch mitteilte. In Wittstock und Neuruppin gab es Befürchtungen,
dass geplante Brückenbauarbeiten auf der Strecke der Linie RE 6 des
Prignitz-Express’ von Dezember 2018 bis 1. März 2019 Besuchern die Anreise nach Neuruppin und Wittstock erschweren könnte. Denn für die Zeit der Bauarbeiten soll ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Jürgen Paul vom Tourismusverband Wittstocker Land hatte erst am Montagabend gegenüber der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler in Wittstock
betont, dass Ersatzverkehr zur Laga-Zeit durch eventuelle
Bauverzögerungen nicht akzeptiert werden dürfe.
Laut Steineke habe Joachim Trettin deutlich gemacht, „dass alle Baumaßnahmen zeitlichtechnologisch so eingetaktet werden, dass während der Laga in Wittstock die Infrastruktur uneingeschränkt zur Verfügung steht“ und somit dem fahrplanmäßigen Verkehr der Linie RE 6 nichts im Wege stehe. Die Verantwortlichen vor Ort seien zudem explizit auf die Bedeutung der Veranstaltung für die Region und das damit verbundene Verkehrskonzept
hingewiesen worden. „Sie werden sicherstellen, dass die geplanten Zeitabläufe
eingehalten werden“, gibt Sebastian Steineke die Aussage Trettins wieder.
Dennoch hat Sebastian Steineke die Deutsche Bahn gebeten, eventuelle Ausweichrouten – zum Beispiel über Neustadt/Dosse – zu prüfen für den Fall,
dass es trotz der Zusicherung zu Bauverzögerungen kommen sollte. Alle Beteiligten wollen im Gespräch bleiben. bw