Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
25.02.2017, 12:57 Uhr | Ruppiner Anzeiger 25.2.2017 / Daniel Dzienian

Funktionäre können jetzt öfter turnen
Die größere Geschäftstelle des Kreissportbunds bietet Platz für neue Möglichkeiten

Neuruppin (dd) Vorher gab es nur Büros, jetzt sogar einen eigenen Raum für ein paar leichte Turnübungen. Der Kreissportbund (KSB) Ostprignitz-Ruppin ist umgezogen. Er ist in der Kränzliner Straße 32A zu finden, im selben Gebäude wie der Bauring und gegenüber der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft. Am Freitag sollte der neue Sitz mit einem kleinen Empfang in Betrieb genommen werden. Klein wurde er dann aber nicht, denn zahlreiche Politiker, darunter Landrat Ralf Reinhardt, der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke, Ulrike Liedtke (SPD) aus dem Landtag sowie diverse Bürgermeister und Sportfunktionäre brachten Präsente. Immerhin vertritt der KSB rund 13000 aktive Sportler in rund 160 Vereine. Der Grund für den Umzug ist schnell erklärt: „Wir brauchten einfach mehr Platz“, sagte KSB Präsident Daniel Tripke dem RA. Der alte Sitz an der Gartenstraße war beengt für die Verwaltungstätigkeit von drei hauptamtlichen Mitarbeitern, einem Azudenten, also einem jungen Menschen, der lernt und gleichzeitig studiert, zwei Leute im Freiwilligendienst und zwei MAE-Kräfte. „Wir haben jetzt auch mehr Aufgaben zu bewältigen, etwa die Integrationsarbeit“, so Tripke. Zudem mussten verschiedene Geräte und Ausrüstung bisher an verschiedenen Standorten untergestellt werden.
Zwar ist die Miete für das neue Domizil „moderat teurer“, wie Präsident Tripke erklärt. Das Beste aber kommt noch: In einem neuen großen Veranstaltungsraum haben Tagungen Platz. Vereine ohne Domizil könnten ihn für Zusammenkünfte nutzen. Zudem soll er für Sportkurse vermietbar sein. „Das können allerdings keine Aktivitäten sein, bei denen man sehr ins Schwitzen kommt“, so der Präsident. Denn Duschen gibt es nicht. Trotzdem erhofft sich der KSB durch die Vermietung des Raums Einnahmen, die die Mehrkosten sogar übersteigen. Zur Feier des Tages hatte aber niemand Turnhose und Sportschuhe dabei. „Ich wurde dabei überstimmt“, sagte Tripke lachend in Richtung der versammelten Lokalpolitiker, Unternehmer und Funktionäre. Stattdessen bot eine Gruppe Drei- bis Vierjähriger der Neuruppiner Kita Fontaneknirpse ein sportliches und gleichzeitig amüsantes Spiel ein. Der Landrat, die Landtagsabgeordnete Liedtke sowie die KSB Vorstandsmitglieder Manfred Wothe und Karin Syring stiegen spontan mit ein. Die Fontaneknirpse stellen die zweite sogenannte Bewegungskita im Kreis da, die besonders auf sportliche Früherziehung setzt.