Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
04.02.2017, 13:50 Uhr | MAZ - Ruppiner Tageblatt 4.2.2017

Wahl 2017: Wirtschaft mischt mit in der Politik
MAZ präsentiert das Kandidatenforum für die Bundestagswahl

Neuruppin. Die Bundestagswahl 2017 am 24. September beschäftigt schon jetzt die Wirtschaft in Ostprignitz-Ruppin. Kein Wunder, wirken sich doch die Beschlüsse des Bundestages oft unmittelbar auf die Unternehmen der Region aus. Deshalb will die Wirtschaft im Wahlkampf nicht nur Zaungast sein, sondern mitmischen. Die Wirtschaftsjunioren Ostprignitz-Ruppin, die Industrie-
und Handelskammer (IHK) Ostprignitz-Ruppin und die Ruppiner Wirtschaftsgemeinschaft (RWG) veranstalten gemeinsam ein Kandidatenforum
im Vorfeld der Wahl. Präsentiert und moderiert wird die Runde – vermutlich das größte Forum der Region mit wirtschaftspolitischem Bezug – von der Märkischen Allgemeinen Zeitung. Das Forum wird zwar erst am 11. September ab 19 Uhr in der Neuruppiner Kulturkirche stattfinden, die Vorbereitungen laufen
aber schon jetzt. Unter anderem gibt es am 15. März ein „Kaminbargespräch
spezial“ im Resort Mark Brandenburg in Neuruppin, das sich um die Bundestagswahl dreht. Für diesen wirtschaftspolitischen Abend haben bereits die drei Bundestagsabgeordneten der Region ihr Kommen zugesagt: Sebastian Steineke (CDU), Dagmar Ziegler (SPD) und Kirsten Tackmann (Linke). Alle drei bewerben sich wieder um ein Mandat für den mittlerweile 19. Deutschen Bundestag. 
Auch für das von der MAZ präsentierte Kandidatenforum am 11. September in Neuruppin haben die drei bereits zugesagt. Bündnis 90/Die Grünen (Direktkandidat: Martin Wandrey) haben ihre Teilnahme ebenso bestätigt
wie die FDP (Direktkandidat Andreas Hoffmann aus Havelaue). Auch von der Alternative für Deutschland (AfD) wird ein Kandidat eingeladen. Der Wahlkreis
56 umfasst die Kreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sowie Teile des Havellandes. „Wir wollen eine Möglichkeit schaffen, die Anliegen und Herausforderungen der kleinen und mittelständischen Betriebe in der Region an die große Politik heranzutragen“, sagt Ivo Haase von den Wirtschaftsjunioren. Deshalb werden die Karten für die Zuschauer auch über die Wirtschaftsjunioren, die IHK und die RWG vergeben. Jeder Kandidat darf zudem zehn Parteifreunde
mitbringen. Darüber hinaus werden unter den MAZ-Lesern zu einem späteren Zeitpunkt noch 20 Einladungen verlost.