Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
07.12.2016, 09:15 Uhr | MAZ - Kyritzer Tageblatt 7.12.2016

Vertriebene begehen den „Tag der Heimat“
Bundespolitiker Gast bei Veranstaltung in Wusterhausen

Wusterhausen. „Identität schützen – Menschenrechte achten“, so lautete das diesjährige Motto zum „Tag der Heimat“ des Bundes der Vertriebenen in Wusterhausen. Rund 80 Gäste waren dazu am Montag ins „Partyhaus Ribbe“ gekommen, darunter Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank, aber auch der Bundestagsabgeordnete für Ostprignitz-Ruppin, Sebastian Steineke (CDU).
„Die Belange der Vertriebenen sind uns wichtig“, unterstrich Steineke den Grund seines Besuches. Das Motto des Heimattages nahm er zum Anlass,
um in seiner Rede hervorzuheben, dass die Themen Flucht und Vertreibung „aktueller denn je“ sind: „Umso wichtiger ist es, dass wir auch an diejenigen denken, die vor Jahrzehnten aus ihrer Heimat flüchten mussten.“ Der Wunsch der „Versöhnung unter den Völkern“ sei daher heute eine „große Aufgabe der Politik, der wir uns stellen müssen“, sagte der Abgeordnete. Auf Initiative der Union bekenne sich die Bundesregierung weiterhin zum Gedenktag als Erinnerung an Flucht und Vertreibung. „Weiterhin haben wir erreicht, dass bis zum Jahr 2018 insgesamt 50 Millionen Euro für die Entschädigung
ehemaliger deutscher Zwangsarbeiter zur Verfügung gestellt werden. Auch die
Mittel für den Erhalt der Kultur im Bereich der Vertriebenen haben wir im Haushalt für 2017 erhöht,“ informierte Steineke.
Laut dem regionalen BDV Vorsitzenden Sebastian Groß galt die Zusammenkunft am Montag zugleich auch als Mitgliederversammlung. Im Anschluss an das Programm gab es ein Weihnachtsabendessen. Info Weitere Informationen über
die Organisation im Internet unter www.bund-der-vertriebenen.de