Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
27.07.2016, 11:37 Uhr | Ruppiner Anzeiger 27.7.2016

Kunstrasen für Jedermann

Neuruppin (ih) Wenn neue Förderprogramme aufgelegt werden, ist das eine gute Gelegenheit, ältere Pläne und Ideen wieder aus der Schublade zu holen. Eine dieser Ideen ist schon seit längerem der Bau eines Kunstrasenplatzes im Neuruppiner Volksparkstadion, das der Stadt gehört und vom Fußball-Sechstligisten MSV Neuruppin langfristig gepachtet wurde. Der letzte Wasserstand war, dass die Stadt keine Möglichkeit für die Beantragung von
Fördermittel sieht. Nicht damit abfinden will sich Sebastian Steineke. Dem CDU Bundestagsabgeordneten sind in den letzten Wochen mit Perleberg und Wittenberge zahlreiche Städte aufgefallen, die mit Hilfe von Förderprogrammen wie „Goldener Plan“, „Kommunales Investitionsprogramm“ und „Leader“ ihre nach der Wende erreichteten Anlagen sanieren und ausbauen wollen. Und weil Steineke auch Neuruppiner Stadtverordneter ist, weiß er um die besondere
Sprengkraft dieses Themas in der Fontanestadt. Wohl deshalb wiederholte er am Dienstag im Gespräch mit MSV-Präsident Jochen Thormeyer und der Presse am Rande des Sevilla-Trainings fast mantraartig seine Erwartungen,
falls sich Bau und Eigenanteil finanzieren lassen. Er nannte als Prämisse, dass der Platz – der einen Rasenplatz ersetzen soll – dann von allen Neuruppiner
Vereinen genutzt werden sollte. Dies sei eine Frage der vertraglichen Ausgestaltung, über die man sich im Vorfeld einigen müsse. Steineke stellte klar, dass sich natürlich jeder Verein um die entsprechenden Fördermittel bewerben kann. Er sieht den Eigenanteil von 25 Prozent allerdings als hohe Hürde.