Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
20.07.2016, 12:14 Uhr | MAZ - Westhavelländer 20.7.2016 / Norbert Stein

Steineke lobt den „Goldenen Plan“
Beim Besuch des Sportvereins Empor Spaatz staunt der Bundestagsabgeordnete über gelungene Investitionen

Fünf Vereine engagieren sich in Spaatz und sorgen mit vielfältigen Aktivitäten für Abwechslung im Dorf. Allein der Sportverein hat 120 Mitglieder, von denen noch 48 im Kindes – Jugendalter sind. Empor Spaatz ist damit der mitgliedsstärkste Verein im Dorf. Auch das gesellschaftliche Leben betreffend ist der Sportverein treffsicher am Ball, erfuhr der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU) am Dienstag bei einem Besuch auf dem Sportplatz am Mühlenfeld. Spaatz im Amt Rhinow gehört zum Wahlkreis von Steineke. Zum Sportplatz-Besuch gekommen war er gemeinsam mit Uwe Feiler, der in Spaatz wohnt. Klaus Alber, Vorsitzender des Vereins und sein Stellvertreter Frieder März berichteten den Gästen aus dem sportlichen Leben der beiden Vereinsabteilungen Fußball und Billard. Den Aufstieg der ersten Billardmannschaft in die 2. Bundesliga nannte der Vorsitzende als sportlich größten Erfolg der Saison 2015/2016. Für die Abteilung des runden Leders hob er besonders die Nachwuchsmannschaft der C-Junioren sowie die Betreuung einer Arbeitsgemeinschaft Fußball in der Kleinen Grundschule und Kita Hohennauen hervor.
Geprägt wurde das Vereinsleben in den zurückliegenden Jahren auch von mehreren Bauarbeiten zur Erweiterung der Spielstätte für den Billard.
Um Sportgeräte, Zelte und Material ordentlich lagern zu können, vergrößert der Verein derzeit sein Mehrzweckgebäude mit einem Anbau. Realisieren konnte der Verein ein solches Vorhaben mit der Unterstützung von Sponsoren und Eigenleistungen seiner Mitglieder. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter nannten aber auch die Unterstützung mit Mitteln aus dem „Goldenen Plan Havelland“ als Grundvoraussetzung für verwirklichte Erweiterungsbauten. „Ohne Hilfe des Landkreises hätten wir es niemals geschafft“, sagte Klaus Alber. Rechnet man alles zusammen hat der Landkreis den Sportverein Empor Spaatz in den zurückliegenden Jahren mit rund 145000 Euro aus dem „Goldenen Plan Havelland“ unterstützt. „Beachtlich“, lobte Sebastian Steineke den „Goldenen Plan Havelland“ als gutes und wirksames Mittel regionaler Sportförderung. Der Landkreis Havelland hatte auf Initiative des ehemaligen Landrates Burkhard Schröder den „Goldenen Plan“ aufgemacht, als die Sportförderung des Bundes und des Landes über den Goldenen Plan ausgelaufen war. Und der Landkreis kann weiter mit Anträgen seitens des Spaatzer Sportvereins rechnen. Als nächstes benötigt der Verein einen neuen Rasentraktor. Das alte Gerät ist 34 Jahre alt und droht mit ständiger Dienstverweigerung. Zudem soll der Fußballplatz eine automatische Rasenbewässerung bekommen. 50000 Euro insgesamt benötigt der Verein für die beiden Investitionen. Bei der Beschaffung des Geldes ist er auf weitere Förderungen angewiesen.