Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
12.07.2016, 15:16 Uhr | Der Prignitzer 12.7.2016 / Hanno Taufenbach

Windrad: Steineke fordert Mindestabstand

Auch wenn das Volksbegehren für größere Mindestabstände von Windkraftanlagen zu Wohnhäusern und ein Verbot von Windrädern in Waldgebieten gescheitert ist, gehört das Thema aus Sicht von Sebastian Steineke (CDU) weiter auf die Tagesordnung. „Bei vielen Menschen schwindet zusehends die Akzeptanz aufgrund der Nähe von Windrädern zu Wohngebieten“, sagt der Prignitzer Bundestagsabgeordnete. Die große Zahl von knapp 45 000 Unterstützern der Initiative zeige, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Künftige Windkraftanlagen sollten einen Mindestabstand des Zehnfachen ihrer Höhe zu Wohngebäuden haben, schließt sich Steineke einer Forderung der brandenburgischen CDU an. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof habe entschieden, dass so eine Regelung verfassungsgemäß ist. Damit hätten die Länder eine rechtliche Grundlage.
Als Kompromiss spricht er sich für Abstände von mindestens 1500 Meter zur Wohnbebauung aus: „Dies wäre der richtige Schritt, um Menschen vor weiteren Beeinträchtigungen durch einen unkontrollierten Windkraftausbau zu schützen.“