Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
18.03.2016, 11:12 Uhr | Ruppiner Anzeiger 18.3.2016 / Christian Schönberg

Bund will etliche Ortsumfahrungen bauen
Orte entlang der B 167 sollen davon profitieren

Ostprignitz-Ruppin (crs) Der Bund will innerhalb der nächsten 14 Jahre Geld für Ortsumfahrungen von Neuruppin, Alt Ruppin, Wulkow und Herzberg bereitstellen. Insgesamt 67 Millionen Euro sind eingeplant, um den innerörtlichen Verkehr von Orten an der B 167 zwischen der A 24 und
Neulöwenberg zu entlasten. Wie und wann genau das umgesetzt werden soll, ist aber unklar. Denn die Planung ist Sache des Landes. Die neue Linienführung wird wegen Naturschutz und Gewässern beispielsweise im Fall der Kreisstadt und vor allem Alt Ruppins nicht einfach. Das weiß auch der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Prignitz/Ostprignitz-Ruppin/
Nördliches Havelland, Sebastian Steineke (CDU). Er sieht die im
Bundesverkehrswegeplan festgeschriebenen Vorhaben dennoch als „großen Erfolg für die Region“. Schließlich seien die B 167-Vorhaben in die höchste Prioritäten-Kategorie eingeordnet worden. „Damit war nicht unbedingt zu rechnen“, sagte Steineke am Donnerstag. Nachrangig ist der Bau von Umgehungen für die Dörfer an der B 167 westlich der A 24, etwa
Dabergotz und Wildberg. Diese Trassen stehen zwar auch im Verkehrswegeplan des Bundes, allerdings in einer niedrigeren Kategorie.