Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
26.02.2016, 08:43 Uhr | Ruppiner Anzeiger 26.2.2016

Mehrgenerationenhäuser mit Förderung bis 2020
Jährlich stehen 40 000 Euro zur Verfügung

Ostprignitz-Ruppin (RA) Der Bund legt für 2017 ein neues Programm für die Mehrgenerationenhäuser (MGH) auf. Was im Herbst schon angekündigt
worden war, ist jetzt auch beschlossene Sache. Darüber informierte der Bundestagsabgeordnete für Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und das westliche Havelland, Sebastian Steineke (CDU), am Donnerstag. „Die inhaltlichen
Schwerpunkte liegen dabei ab kommendem Jahr bei der Gestaltung des demografischen Wandels und auf der Integration von Menschen mit Migrations oder Fluchtgeschichte“, sagte der Neuruppiner. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es zwei Mehrgenerationenhäuser, deren Fortbestand
mit der neuen Förderung gesichert ist: die „Krümelkiste“ in der Neuruppiner Otto-Grotewohl-Straße 1a und in Kyritz das Haus in der Perleberger Straße 10. Letzteres dient der gesamten Kleeblatt-Region mit der Gemeinde Wusterhausen und dem Amt Neustadt als Anlaufpunkt. „Unser Ziel war es, die geschaffenen Strukturen zu erhalten“, sagte Steineke. „Das ist uns nun gelungen.“ Pro Haus gibt es 40 000 Euro pro Jahr. Davon stammen 75 Prozent aus dem Bundesprogramm, das noch bis mindestens 2020 laufen wird.