Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
04.02.2016, 10:54 Uhr | Ruppiner Anzeiger 3.2.2016

CDU wünscht sich Ehrungen des Kreises

Ostprignitz-Ruppin (RA) Die CDU-Kreistagsfraktion Ostprignitz-Ruppin (OPR)
schlägt dem Landkreis die Einführung eines Bürgerpreises vor. Vorbild ist unter anderem die Prignitz. In diesem Landkreis sind vor wenigen Wochen beim Neujahrsempfang erstmals Einwohner für ihr Engagement ausgezeichnet worden. Geht es nach den Christdemokraten, soll es das
nun auch kommendes Jahr in Ostprignitz-Ruppin geben. „Viele Ostprignitz-Ruppiner machen sich Tag für Tag durch ihr Engagement für die
Gesellschaft oder für eine bestimmte Sache in besonderer Weise verdient“, sagte am Dienstag der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Bundestagsabgeordneter Sebastian Steineke.
Zwar gebe es bestimmte Auszeichnungen von Kommunen, Initiativen,
Organisationen oder Vereinen für langjährig verdiente Mitglieder. „Allerdings fehlt es bislang an einer zentralen offiziellen Ehrung durch Landkreis und Landrat“, sagte der 42-jährige Neuruppiner. Der Bürgerpreis wäre ihm zufolge auch Motivation und Werbung für den Ausbau der Ehrenamtlsarbeit. Vorschläge sollten aus den Gemeinden selbst kommen. Die kreiseigene
Sparkasse soll die Vergabe finanziell unterstützen. Wie hoch dotiert der Preis sein soll, könne der Kreistag festlegen, so Steineke. Der Landkreis Prignitz
hatte am 27. Januar vier Bürgerpreise verliehen – an drei Privatpersonen und an eine Meyenburger Initiative, die sich um die Flüchtlingsintegration
kümmerte. Die dort von der Sparkasse finanzierten Auszeichnungen waren mit je 500 Euro dotiert.