Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
04.10.2013, 15:14 Uhr | Christamaria Ruch / Märkische Allgemeine Zeitung vom 04.10.2013

„Vergessen Sie unsere Region nicht!“
Beim CDU-Stammtisch diskutierten die Mitglieder gestern in Pritzwalk zentrale Zukunftsthemen

Zum Tag der Deutschen Einheit trafen sich gestern Vormittag traditionell die Mitglieder vom CDU-Stadtverband Pritzwalk zum Stammtisch in der Gaststätte „Zur Alten Mälzerei“ in der Dömnitzstadt. Als Gast stand der frisch gewählte Neuruppiner CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian
Steineke Rede und Antwort. Jan Redmann, Ostprignitz- Kreisvorsitzender der CDU, gesellte sich ebenfalls zu der Runde aus 15 Frauen und Männern.
„Auch wenn wir für die Zukunft nicht viel von diesen Wahlergebnissen
ableiten können, haben wir aber Zeichen gesetzt: Auch in Brandenburg kann die CDU Wahlen gewinnen“, kommentierte Sebastian Steineke die sehr guten Ergebnisse der Bundestagswahl. Für die Landtagswahl 2014 hofft er somit auf mehr CDU-Abgeordnete aus der Prignitz und Ostprignitz. Derzeit beschäftige ihn vor allem, Anschluss an  seine Landesgruppe im Bundestag zu finden und Personal einzustellen. Er hoffe auf die Mitarbeit im Rechtsausschuss, ließ er durchblicken.
Es wird sehr schwierig sein, alle Interessen des Landes auf Bundesebene durchzusetzen wegen der geringen Anzahl an Abgeordneten ", dämpfte er auch mit Blick auf die Probleme bei der Infrastruktur große Erwartungen. Neun CDU Abgeordnete aus Brandenburg stehen etwa 46 aus Nordrhein-Westfalen gegenüber.
Zentrale Politikthemen für Steineke sind Renten, die Energiewende, Infrastruktur, der demografische Wandel und der Solidarpakt. Besondere Sorge besteht bei den Pritzwalker Parteimitgliedern, dass bei der Kreisgebietsreform der Raum Pritzwalk/Wittstock vernachlässigt und weiter
zur Randerscheinung wird. Vergessen Sie uns nicht!", appellierte
Klaus-Peter Garlin an Sebastian Sleineke. Dieser ermutigte zum kurzen Dienstweg. Der Druck muss aus der Region kommen, daher ist die Basisarbeit sehr wichtig." Auch Jan Redmann sieht keine Vorteile in einer neuen Kreisrereform .Welches Problem wird damit gelöst, denn ein Zuschnitt ändert nichts an den Verhaltnissen." Schon jetzt beobachte er VerteiIungskämpfe in Landkreisen, die sich aus dem Speckgürtel und ländlichem Raum zusammensetzten.