BERLIN Die Prignitz und der Landkreis Ostprignitz-Ruppin waren am Sonntag die Hauptdarsteller im Bühnenprogramm der Brandenburg-
Halle auf der Grünen Woche in Berlin. In der wie am Wochenende üblich überfüllten Messehalle 21 standen das 777-jährige Stadtjubiläum von Perleberg sowie die Landesgartenschau, die 2019 in Wittstock/Dosse stattfinden soll, im Zentrum der Auftritte. Beworben wurde zudem die Produktion des Prignitzer Nationalgerichtes Knieperkohl, während am Vormittag Björn Hildebrandt vom Freyensteiner Hirschhof Hildebrandt und am Nachmittag Küchenchef Falko Kotzur von der Wittenberger Ölmühle
den Besuchern im „Gläsernen Kochstudio“ der Regionalmarketingorganisation „Pro Agro“ ihre Spezialitäten kredenzten. Die „Alte Ölmühle“ gehört auch zu den Prignitzer Ausstellern auf der
weltgrößten Landwirtschafts- und Ernährungsausstellung, die sich noch bis
zum Sonntag auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm präsentieren. „Auf der Grünen Woche wird eine wichtige Werbung für die Region gemacht“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke, der sich am Prignitztag unter die Messebesucher mischte. Die zahlreichen Anfragen der Besucher hätten eine extrem hohe Bedeutung für örtliche Produzenten und den Tourismus. „Die Brandenburg-Halle war heute auch wieder mit Abstand die vollste Messehalle“, sagte der Abgeordnete.
„Das zeigt doch, dass die Direktvermarktung regionaler Produkte ein Zug ist, auf den wir in der Brandenburger Landwirtschaftspolitik noch viel stärker aufspringen müssen.“ Die Grüne Woche sei eine wichtige Chance für regionale Anbieter, um in den umkämpften Berliner Markt zu kommen.
Torsten Uhe. Die Grüne Woche sei für die Prignitz eine gute Plattform, um zu zeigen, dass die Landschaft nicht nur Knieperkohl zu bieten habe. „Regionale Produkte werden in Berlin verstärkt nachgefragt“, sagt Uhe. „Und der
Prignitztag ist eine gute Möglichkeit, zum Beispiel für das Stadtjubiläum von Perleberg oder die Elblandfestspiele in Wittenberge zu werben.“