Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
18.01.2016, 11:17 Uhr | Der Prignitzer 18.1.2016 / Benjamin Lassiwe

Werbung für die Prignitz
Landkreis stellte sich gestern bei der Grünen Woche vor: Von Stadtjubiläum bis Knieperkohl

BERLIN Die Prignitz und der Landkreis Ostprignitz-Ruppin waren gestern die Hauptdarsteller im Bühnenprogramm der Brandenburg-Halle auf der Grünen Woche in Berlin. In der wie am Wochenende üblich überfüllten Messehalle 21 standen das 777-jährige Stadtjubiläum von Perleberg sowie die Landesgartenschau, die 2019 in Wittstock/Dosse stattfinden soll, im Zentrum der Auftritte. Beworben wurde zudem die Produktion des Prignitzer
Nationalgerichtes Knieperkohl, während am Vormittag Björn Hildebrandt
vom Freyensteiner Hirschhof Hildebrandt und am Nachmittag Küchenchef Falko Kotzur von der Wittenberger Ölmühle den Besuchern im „Gläsernen Kochstudio“ der Regionalmarketingorganisation „Pro Agro“ ihre Spezialitäten
kredenzten. Die Alte Ölmühle gehört auch zu den Prignitzer Ausstellern auf der weltgrößten Landwirtschafts- und Ernährungsausstellung, die sich noch bis zum Sonntag auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm präsentieren. „Auf der Grünen Woche wird eine wichtige Werbung für die Region gemacht“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke, der sich am Prignitztag unter die Messebesucher mischte. Die zahlreichen Anfragen der Besucher hätten eine extrem hohe Bedeutung für örtliche Produzenten und den Tourismus. „Die Brandenburg-Halle war heute auch wieder mit Abstand die vollste Messehalle“, sagt der Abgeordnete. „Das zeigt doch, dass die Direktvermarktung regionaler Produkte ein Zug ist, auf
den wir in der Brandenburger Landwirtschaftspolitik noch viel stärker aufspringen müssen.“ Die Grüne Woche sei eine wichtige Chance für regionale Anbieter, um in den umkämpften Berliner Markt zu kommen.
Mehr Direktvermarktung von Prignitzer Produkten wünscht sich auch Landrat
Torsten Uhe. Die Grüne Woche sei für die Prignitz eine gute Plattform, um zu zeigen, dass die Landschaft nicht nur Knieperkohl zu bieten habe.
„Regionale Produkte werden in Berlin verstärkt nachgefragt“, sagt Uhe. „Und der Prignitztag ist eine gute Möglichkeit, zum Beispiel für das Stadtjubiläum von Perleberg oder die Elblandfestspiele zu werben.“ Ähnlich sieht das auch der Prignitzer Landtagsabgeordnete Thomas Domres (Linke), der als Mitglied des Agrarausschusses des Potsdamer Landtags schon mehrfach
in der Brandenburg-Halle zu Gast war. „Die Grüne Woche bietet die besondere
Möglichkeit, dass Prignitzer Gastronomen und Tourismusanbieter ihre Stärken
und Vorzüge präsentieren“, sagt Domres. „So kann die Prignitz als Landstrich für
Qualitätstourismus, mit ihrer wunderschönen Landschaft und die Möglichkeit
Ruhe und Erholung zu finden, noch bekannter gemacht werden.“

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