Ostprignitz-Ruppin (RA) Am Rande ihrer Neuwahlen am Sonnabend in Herzsprung haben sich die Mitglieder der CDU Ostprignitz-Ruppin klar
gegen die von der Landesregierung angestrebte Kreisgebietsreform
ausgesprochen. In einem Beschlussantrag lehnt die Kreis-CDU das Leitbild
der Landesregierung und damit eine Zwangsfusion von Landkreisen ab.
Vielmehr brauche es vielmehr eine große Funktionalreform, die Prüfung der Zusammenlegung von unteren Landesbehörden und einen angemessenen Finanzausgleich zwischen den Kommunen, um den veränderten
Strukturen gerecht zu werden. „Das Leitbild der rot-roten Regierung ist komplett unbrauchbar“, sagte der wiedergewählte Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Jan Redmann. Der Einfluss auf die Gestaltung des Lebensumfeldes der Menschen würde durch eine Kreisgebietsreform
deutlich sinken. Die Menschen sollen ohne Bevormundung selbst über die Zukunft ihres Landes entscheiden“, betonte Redmann. Als Gast des Kreisparteitages sprach der Generalsekretär der CDU Brandenburg,
Steeven Bretz, zu den Ostprignitz-Ruppiner Christdemokraten. Neben der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie der geplanten
Kreisgebietsreform der rot-roten Landesregierung und der Asyl- und Flüchtlingspolitik fand Bretz lobende Worte für seine hiesigen Parteifreunde.
„In der neuen Programmkommission der CDU Brandenburg arbeiten auch Christdemokraten aus OPR zukünftig aktiv mit. Somit ist auch der ländliche
berlinferne Raum hervorragend vertreten, wenn es darum geht, die besten
Zukunftslösungen für unser Land zu finden,“ so Bretz.