Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
08.10.2015, 11:37 Uhr | MAZ - Prignitz-Kurier 8.10.2015 / Bernd Atzenroth

Lückenschluss in Groß Pankow
Erster Spatenstich für den innerörtlichen Ausbau der Bundesstraße 189

Groß Pankow. Es war ein Heimspiel für Katrin Lange: Die Staatssekretärin
im Infrastrukturministerium hatte am Mittwoch die Ehre, in ihrem Prignitzer Stammgebiet den ersten Spatenstich für den Ausbau der B 189 in der Ortslage von Groß Pankow zu setzen. Dies tat sie gemeinsam mit Groß Pankows Gemeindebürgermeister Thomas Brandt sowie dem Leiter des Landesbetriebs Straßenwesen, Albrecht Klein. Für ihn war dies die
Prignitzer Premiere, denn er ist erst seit vier Wochen im Amt. Wie wichtig das nun in Groß Pankow beginnende Bauvorhaben ist, zeigte sich auch daran,
dass die Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler (SPD), Kirsten
Tackmann (Linke) und Sebastian Steineke (CDU), die Landtagsabgeordnete
Ina Muhß (SPD) und der Prignitzer Landrat Torsten Uhe bei dem Termin dabei waren. Immerhin ist die B189 die Hauptverbindungsstraße zwischen West- und Ostprignitz. Der 1900 Meter lange Abschnitt, der aus Richtung Perleberg einige hundert Meter vor der Ortsdurchfahrt beginnt und bis zum Beginn der Ausbaustrecke in Richtung Pritzwalk reicht, ist das letzte verbliebene Teilstück, das zwischen Perleberg und Pritzwalk vernünftig ausgebaut werden muss.
Katrin Lange freute sich darüber, dass das jetzt möglich ist, denn sie sieht in der Straße eine wichtige Verbindung „von Wittenberge bis Neuruppin“. Dies sei eine gute Nachricht für die einheimische Wirtschaft. „Wir verbessern wesentlich die Verkehrssicherheit und die Fahrbahnverhältnisse“, sagte sie. In der Ortslage entstehen zwei Verkehrsinseln. Anstelle der bisherigen Ampelanlage wird es nun einen Zebrastreifen mit Lichtanlage geben – hierzu hatte es im Vorfeld noch eine Absprache mit der Bürgerinitiative gegeben, die sich für den Erhalt der Ampelanlage eingesetzt hatte. Geplant ist darüber hinaus auch der Bau eines Radwegs in der Ortslage von Groß Pankow. „Was lange währt, wird endlich gut“, meinte auch Groß Pankows Bürgermeister Thomas Brandt. Er erinnerte daran, dass ursprünglich einmal eine Ortsumfahrung geplant war. Das kann man übrigens heute noch daran sehen, wie die beiden bereits vorhandenen Ausbaustücke von Groß Pankow in Richtung Retzin und in Richtung Kuhbier gebaut worden sind. Aber letztlich war dafür kein Geld da. Die Bauarbeiten wurden schon langfristig vorbereitet, etwa durch die Abholzung der bisherigen Allee in Groß Pankow. Auf zwei Jahre sind die Arbeiten angesetzt. Katrin Lange wünschte sich für ihren Fortgang „keinen Frost“ im Winter. Dem widersprach Brandt nur insofern, als er sich im Sinne der Landwirtschaft „auch Frost“ wünschte, „aber nicht allzuviel“.