Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
02.10.2015, 11:28 Uhr | PreussenSpiegel 1.10.2015

Dossequerung für Landwirtschaft, zum Hochwasserschutz und Tourismusförderung

Strohdehne. Erst zwei Jahre ist es her, dass Wassermassen der Elbe in die Havel hoch drückten, Polder geöffnet werden mussten und Felder im Amt Rhinow  geflutet wurden. Nun konnten die Sanierungen aller Schäden abgeschlossen werden. Offiziell wurde dazu eine neue Dossebrücke nördlich von Strodehne eingeweiht. „Die alte Brücke war zu flach, bei Hochwasser war sie nicht mehr zu nutzen, um Polder auf der anderen Seite öffnen zu können“, erklärt Norman Gröer vom Bauamt Rhinow einen Grund für den Neubau. Zudem war die alte Brücke durch das letzte Hochwasser beschädigt. 
Die neue Brücke, gebaut von Rask Brandenburg GmbH ist eine Drei-Felder-Spannbetonbrücke. Mit ihrer Spannweite von 58,50 Meter reicht sie von einem Deich zu nächsten an der Dosse. Die Fahrbahn liegt nun drei Meter über derjenigen der alten Brücke.
Vier Millionen Euro hat das Elbehochwasser 2013 im Amt Rhinow verursacht, der notwendige Neubau der Dossebrücke allein kostete rund eine Million Euro, die zu 100 gefördert wurden. Die Brücke hat einen vorrangige n Nutzen - den Hochwasserschutz. Im Fall eines Hochwassers ermöglicht sie den Einsatzkräften die Dosse zu queren. Zudem wird sie durch die Landwirtschaft genutzt. Aber auch der Tourist, der die Landschaft erkunden möchte mit dem Fahrrad oder zu Fuß, kann so die Dosse unweit ihrer Havelmündung queren.
 
Jens Aasmann, Sebastian Steineke, Martin Gorhold, Havelaues Bürgermeister Andreas Hoffmann, Bauleiter bei Rask Marco Röding gaben die Dossebrücke für die Nutzung frei. Foto: boh Jens Aasmann, Sebastian Steineke, Martin Gorhold, Havelaues Bürgermeister Andreas Hoffmann, Bauleiter bei Rask Marco Röding gaben die Dossebrücke für die Nutzung frei. Foto: boh