Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
26.08.2015, 14:55 Uhr | MAZ - Dosse-Kurier 26.8.2015 / Christamaria Ruch

Chance für Auszubildende
Promix Wittstock produziert viel für den Export. Bundestagsabgeordneter sieht sich um.

Wittstock – „Viele Unternehmen sind in der Region unbekannt, auch wenn sie bestimmte Größenordnungen haben. Deshalb möchte ich sie kennenlernen.“ Mit dieser Absicht stattete der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke am Dienstag dem Wittstocker Unternehmen Promix Cosmetics im Gewerbegebiet Stadtberg einen Besuch ab. Dies erfolgte innerhalb seiner Sommertour durch den Wahlkreis. Promix Cosmetics ist ein Lohnhersteller für Kosmetikartikel im flüssigen und halbfesten Bereich. 1993 gründete sich das Unternehmen und ist im Laufe der vergangenen 22 Jahre organisch gewachsen. Von anfangs fünf Mitarbeitern stieg die Anzahl in der Belegschaft auf mittlerweile gut 100 Frauen und Männer. Das Unternehmen
arbeitet im Dreischichtsystem.
„Seit 2005 haben wir die Mitarbeiterzahl verdoppelt“, sagte die
kaufmännische Leiterin Cathleen Schulze. Und: „Wir verfügen über mehr als 4000 gelistete Artikel. Die Ansprüche unserer Kunden sind sehr unterschiedlich und können auch den Full-Service enthalten“, so Schulze. Beim Full-Service übernimmt Promix Cosmetics von der Rezepturentwicklung bis zum endverpackten Produkt alle Dienstleistungen. Eine große Anzahl an Produkten ist für den Export bestimmt. Wie viele andere Unternehmen steht Promix Cosmetics vor dem Problem des Nachwuchsmangels. „Zurzeit haben wir keine Auszubildenden“, sagte Cathleen Schulze. Obwohl aktuell Bewerbungen für die beiden Ausbildungsberufe Mechatroniker und Chemikant in der Herstellung im Unternehmen eingegangen sind, konnte noch kein Interessent die schulischen Voraussetzungen erfüllen. Produktionsleiterin Thekla Beltz beklagt die mangelnde fachliche Eignung der Bewerber. Dennoch
ist es möglich, dass geeignete Bewerber zum neuen Ausbildungsjahr am 1. September einsteigen können, bestätigte Schulze. Beim abschließenden Rundgang durch die Produktionshalle war die Presse aber nicht erwünscht.