Die meisten kennen Berlin von ausgiebigen Shoppingtouren oder
Kurzbesuchen mit Verwandten. Vor Kurzem bot sich jedoch eine ganz besondere Möglichkeit, Berlin zu entdecken. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke (CDU) reisten wir nach Berlin, um Einblicke in den politischen Alltag und auch die historische Entwicklung unserer Demokratie zu erhalten. Organisiert und finanziert wurde diese
Tour vom Bundespresseamt. Viele wissen gar nicht, dass ihren Volksvertretern jährlich mehrere solcher Touren zustehen und es
problemlos möglich ist, an diesen teilzunehmen. In Berlin angekommen erwartete uns auch schon ein eloquenter Reiseleiter vom Bundespresseamt.
Dieser energieversprühende Herr begleitete uns fortan durch Berlin. Zuerst stand eine zweistündige Stadtrundfahrt an, bei der wir nicht nur Einblicke ins
politische Berlin erhielten, sondern auch in die verschiedenen
gesellschaftlichen Strömungen der Stadt sowie künstlerische Besonderheiten, garniert mit ein paar Geheimtipps unseres Reiseleiters
für weitere Berlinbesuche. Anschließend besuchten wir die Ausstellung im Deutschen Dom über die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in
Deutschland. Es folgte ein schmackhaftes Mittagessen am Gendarmenmarkt, wo man auch mal kurz verschnaufen konnte. Danach ging es auch schon zum Paul-Löbe-Haus im Regierungsviertel, wo vorerst ein kleiner Sicherheitscheck anstand. Dort empfing uns der Bundestagsabgeordnete
für unseren Wahlkreis, Sebastian Steineke, zu einem einstündigen Gespräch. Nach einer kleinen Vorstellung seiner Person und seiner Aufgabengebiete konnten wir Besucher Fragen
stellen.
Im Mittelpunkt standen Bildung und die Kreisgebietsreform. Am Abend ging es dann noch zu einer Plenarsitzung in den Bundestag mit anschließendem
Besuch der Kuppel und herrlichem Blick über Berlin. Hier konnte man die kleinen Details beobachten, die uns im Vorfeld erklärt wurden. Wer wann redet, wie viel Redezeit jede Fraktion pro Thema hat, welche Aufgaben der Bundestagspräsident hat, wie die Protokollanten arbeiten und was die Saaldiener während der Sitzung machen. Auch eine namentliche Abstimmung konnten wir beobachten und auch auf der
Regierungsbank gab es Gesichter zu sehen, die man sonst nur aus den Nachrichten kennt. Auf den Fahrten zu den verschiedenen Schauplätzen unserer Tour bekamen wir von unserem Reiseleiter unerlässlich und euphorisch Informationen über „Hotspots“, die auf dem Weg lagen.
Nach so vielen Eindrücken und Erzählungen gestaltete sich unsere Rückfahrt in die Prignitz relativ ruhig. Eine solche Reise ist jedem , der sich ein bisschen für Politik interessiert, zu empfehlen. Man muss auch keine Parteipolitik fürchten, denn die Fahrt wird vom Bundespresseamt für alle Interessierten neutral gestaltet. An dieser Stelle möchte ich dem
Abgeordneten Herrn Sebastian Steineke für die Einladung danken sowie den Mitarbeitern für den reibungslosen Ablauf. Falls der ein oder andere Leser jetzt Lust bekommen hat, dann sind Informationen zu den nächsten Fahrten auf der Internetseite des Bundestages oder auch bei
den einzelnen Abgeordneten zu finden.
Marion Sünboldt, Pritzwalk