Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
15.04.2015, 12:09 Uhr | Ruppiner Anzeiger 15.4.2015

Raus aus dem Bundestag
CDU-Abgeordneter Sebastian Steineke besuchte Mosterei

Linum (iby) Im Rahmen der derzeitigen Lebensmittel-Woche besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke Unternehmen in der Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und dem Havelland. All die Firmen haben sich auf Herstellung, Verarbeitung und Verkauf von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen spezialisiert. Am Dienstag schaute Steineke gemeinsam mit dem Ortsverbandsvorsitzenden Dr. Bernd Waßmuth im Linumer Landhof vorbei.
Dort wurden die Gäste von Geschäftsführerin Regine Scholz-Berg empfangen und erfuhren von ihr bei einem zweistündigen Rundgang durch Haus und Hof
vieles über dieses Unternehmen. Vor vier Jahren hatten sie und ihr Mann Thomas Berg inmitten von Linum den Landhof eröffnet. Sebastian Steineke sah sich zuerst im Verkaufsraum um und war beeindruckt. Das galt auch für die Ladengalerie für Ausstellungen und Veranstaltungen unter dem Dach und das Herzstück der Firma, das mittendrin liegt – die Mosterei.
Der Bundestagsabgeordnete war ununterbrochen im Gespräch mit Regine Scholz-Berg. Als Mitglied des Linumer Ortsbeirates kennt sie die Probleme
der Region. Neben nötigen Fahrradwegen, zu erneuernden Straßen oder der Lenkung des Tourismus ging es natürlich auch um die Produktpalette des Linumer Landhofes. Zusätzlich zu Weinen aus traditionsreichen Anbaugebieten
Süddeutschlands, Portugals und Spaniens gibt es hauseigene Säfte. Dabei steht der sortenreine, naturtrübe Apfelsaft im Mittelpunkt der Produktion.
Während Steineke ein Glas Apfelsaft „Holsteiner Cox“ trank und diesen lobte, erfuhr er, dass in der Mosterei beinah jedes Obst verarbeitet wird. Harte
Birnen, knackige Äpfel, aromatische Quitten und herzhaftes Gemüse wie Rote Beete, Möhren und Sellerie landen auch schon mal im Glas, ob als Saft oder als Marmelade. Eine eigene Obstwiese sowie unzählige Kunden sorgen dafür, dass den derzeit acht Angestellten dort nicht die Arbeit ausgeht. Alle Produkte, die mit eigenem Logo versehen sind, sind inzwischen auch überregional bekannt. Es gibt sie in einigen ausgesuchten Geschäften. Regionale Waren für die Menschen in
Ostprignitz-Ruppin – ein Trend, der auch Steineke überzeugte.