Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
01.04.2015, 10:25 Uhr | Dosse Express 1.4.2015

Opferhilfe verstärken
Sebastian Steineke würdigt Arbeit des Weissen Rings vor Ort

Der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian
Steineke, empfing am Freitag Vertreter des Opferschutzvereins Weißer Ring in Berlin. Mit dem brandenburgischen Landesvorsitzenden Jürgen Lüth und Herbert Brandt vom Weissen Ring in Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz sprach Steineke, der Mitglied im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags ist, über notwendige Verbesserungen bei der Unterstützung von Menschen, die Opfer einer Straftat wurden.
Der Bund wird sich noch 2015 mit der Opferrechtsreform befassen. Lüth und
Brandt forderten die Politik auf, bei Therapien „nicht nur den Straftäter im Blick zu haben, sondern auch den Opfern verstärkter zu helfen“. Steineke signalisierte seine Unterstützung: „Ich werde mit den Fachleuten in meiner Fraktion über diese Themen sprechen.“ Allerdings sieht er auch das Land in der Pflicht: „Wir brauchen dringend mehr Plätze in der Traumaambulanz. Hier muss das Land – ähnlich wie es andere Bundesländer bereits getan haben – tätig werden. Auch die Versorgung in unserer Region muss deutlich verbessert werden.“ Im Ruppiner Land und der Prignitz gibt es ca. 25 Psychologen, bei denen man Wartezeiten von 6 bis18
Monaten in Kauf nehmen muss, berichtete Herbert Brandt. „Dies ist den Opfern
nicht zuzumuten,“ so Steineke abschließend.

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