Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
17.02.2015, 11:07 Uhr | Ruppiner Anzeiger 17.2.2015

Neuruppin hat Chancen auf Förderung

Neuruppin (RA) Die Stadt Neuruppin hat gute Aussichten darauf, Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (Biwaq) zu bekommen. Das teilte am Montag der Bundestagsabgeordnete und Stadtverordnete Sebastian Steineke (CDU) mit. Das Programm Biwaq dient dazu, die Chancen der Menschen in den Fördergebieten auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und die Wirtschaft vor Ort zu stärken. Laut Steinekes Angaben war Neuruppin bereits für das Projekt „Dranbleiben“ zur Stärkung der Ausbildung und Beschäftigung der Gesundheitswirtschaft in den Neuruppiner Wohnkomplexen I bis III gefördert worden. Kooperationspartner waren unter anderem das Mehrgenerationenhaus Krümelkiste, der Internationale Bund, die ASB Gesellschaft für soziale Einrichtungen, die PRO Klinik Holding, die Fontaneschule, das Quartiersmanagement, die Stadt Neuruppin, der Landkreis Neuruppin und das Amt für Arbeitsmarkt.
Für die neue Förderphase hatten 128 Kommunen ihr Interesse bekundet. Neuruppin ist laut Steineke eine von 74 Kommunen, die von externen
Gutachtern ausgewählt wurde, um konkrete Anträge auf Fördermittel zu stellen.
Insgesamt stehen 90 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds und 64,5 Millionen Euro aus nationalen Mitteln bereit. Steineke hofft nun auf eine zügige Antragstellung der Stadt. „Damit bei Bewilligung der Fördermittel direkt mit der Arbeit begonnen werden kann, um das nachbarschaftliche Zusammenleben
in dem Wohnkomplex zu verbessern,“ begründet das der CDU-Abgeordnete.