Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
22.09.2014, 09:14 Uhr | MAZ - Westhavelländer 19.9.2014

Neue Segelflug-Modelle
Bundestagsabgeordnete besuchen Lilienthal-Verein Stölln

Stölln – Die Ausstellung im Lilienthal-Centrum wird in Vorbereitung
auf die Buga 2015 für Besucher immer informativer. Dafür ist dem Otto-Lilienthal-Verein Stölln als Träger der Tourismusstätte kein Weg zu weit. So ist der Segelflieger Klaus Reinhardt mit dem Vereinsvorsitzenden Horst
Schwenzer nach Greiz geflogen. Auf dem Rückflug hatten sie 60 kleine Segelflugmodelle im Gepäck. Der Modellbauer Günther Binge hat die Segelflugzeuge aus Holz angefertigt und nun dem Verein überlassen. Vor einiger Zeit hatte er schon einmal 80 Modelle nach Stölln gegeben.
Aufbewahrt werden können die neuen Modelle in Vitrinen, die der Verein mit Hilfe einer 4000-Euro-Förderung des Landes aus Lottomitteln angeschafft
hat. Die 140 Modelle seien Zeugnisse der Evolution der Segelflugzeuge,
die sich besonders ab 1920 auf breiter Ebene vollzogen habe, erklärte Schwenzer gestern den Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke und Uwe Feiler (beide CDU) bei einem Besuch im Lilienthal-Centrum.
Die Gemeinden des Amtes Rhinow gehören zu Steinekes Wahlkreis. Feiler ist im Ländchen Rhinow zuhause. Nach Stölln gekommen waren sie um sich beim Lilienthalverein über die Buga-Vorbereitungen zu informieren.
Bevor Schwenzer die Bundespolitiker in den Gutspark und auf den Fliegerpfad führte, zeigte er ihnen im Lilienthal-Centrum noch weitere neue Ausstellungsstücke. Vom Modellbauer Helmut Wernicke aus Rathenow als Leihgabe bekommen hat der Verein ein Model vom Gollenberg mit darüber
schwebenden Hängegleiter. Das Modell zeigt, wie der Gollenberg aussah als Otto Lilienthal auf ihm von 1894 bis 1896 seine Flugversuche
unternommen hat. Das Windkanalmodell des Raumtransportsystems
„Sänger“ ist ein weiteres neues Ausstellungsstück, wie auch ein von
Kindern im Projekt „Luft unter deinen Flügeln“ angefertigter Gleiter. Der Verein sei auf gutem Weg zur Bundesgartenschau, zeigten sich Steineke und Feiler überzeugt. Vor ihrem Besuch im Lilienthal-Centrum waren sie in Rhinow, wo sie sich in der Kita Knirpsenstadt umsahen und sich über die Umsetzung des Programms „Aufschwung für frühe Chancen“ informierten.