Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
15.11.2017, 11:39 Uhr | Ruppiner Anzeiger 15.11.2017

Zu wenig für die Ruppiner Region
Bürger-Kritik am Nahverkehrsplan möglich

Ostprignitz-Ruppin (RA) Die Landesregierung Brandenburgs hat im Oktober den Entwurf für den Landesnahverkehrsplan 2018 veröffentlicht. Der Ruppiner
Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU) weist in dem Zusammenhang auf die Möglichkeit der Onlinebeteiligung hin und ermuntert insbesondere die Kommunen und die Einwohner seines Wahlkreises, davon Gebrauch zu machen. „Nur so ist ein Umdenken in Potsdam möglich“, sagte
er am Dienstag. Der Plan sehe für den Nordwesten Brandenburgs keinerlei
Verbesserungen vor, sagte er. „Im Gegenteil: Beim Prignitz-Express sollen zum wiederholten Male verschiedene Machbarkeitsvarianten geprüft werden. Die Durchbindung ins Berliner Zentrum wird gar bis mindestens 2030
geschoben, ebenso eine Taktverdichtung, und 2022 sollen die Züge sogar bereits in Berlin-Charlottenburg enden.“ Weitere notwendige Ausbaumaßnahmen anderer Strecken in Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz sind im Plan gar nicht vorgesehen. Die Region falle laut Steineke „wieder einmal hinten runter“. Mit der Onlinebeteiligung kann man Beschwerden direkt
an das Ministerium an die Email-Adresse LNVP@mil.brandenburg.de richten.
Bis zum 4. Dezember 2017 ist das noch möglich.