Landrat ist in der Pflicht Sebastian Steineke: „Die Krankenstände in der Kreisverwaltung sind viel zu hoch und besorgniserregend“
Anlässlich der Veröffentlichung des jüngsten Gesundheitsberichts Berlin-Brandenburg, aus dem der Landkreis Ostprignitz-Ruppin (OPR) als Kreis mit dem höchsten Krankenstand im Land Brandenburg hervorgegangen ist, hat die CDU-Kreistagsfraktion OPR eine große Anfrage an den Landrat zu den Krankenständen und Überlastungsanzeigen der Mitarbeiter in der Kreisverwaltung gerichtet. Aus der Antwort ergeben sich besorgniserregende Zahlen zu den zum Teil erheblichen Krankenständen in der gesamten Kreisverwaltung. In unserem Nachbarkreis Havelland beispielsweise liegen die Krankenstände deutlich unter denen von OPR. Daraus ergeben sich aus Sicht der CDU-Fraktion weitere Fragen.
Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion OPR, Sebastian Steineke MdB:
"Der Krankenstand in der Kreisverwaltung ist seit 2013, mit Ausnahme von 2017, stetig gestiegen und liegt mit zuletzt 9,63 % noch einmal deutlich über dem bereits hohen Schnitt des gesamten Landkreises Ostprignitz-Ruppin von 6,6 %. Dies stellt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die für uns alle eine wertvolle Arbeit leisten, vor immer größere und schwierige Aufgaben. Es bedarf deutlich größerer Anstrengungen des Landrates, um eine bessere Gesunderhaltung der Mitarbeiter in der Kreisverwaltung zu erreichen. Die bisherigen Maßnahmen sind offensichtlich nicht ausreichend. Bereits im Jahr 2011 hat der Deutsche Landkreistag dazu Handreichungen für ein vollständiges betriebliches Gesundheitsmanagement in der Kreisverwaltung veröffentlicht. Ein solches Instrument wird laut Antwort des Landrates zurzeit nicht ergriffen. Der Landkreis Teltow-Fläming praktiziert dieses Management hingegen schon seit einigen Jahren. Bedauerlich ist im Übrigen, dass der Landrat die Frage nach der Anzahl von Überlastungsanzeigen der Mitarbeiter nicht beantworten konnte. Auch aus diesen könnte auf die Gründe des hohen Krankenstandes geschlossen. Eine zentrale Erfassung ist daher nicht nur zweckmäßig, sondern aus unserer Sicht auch rechtlich geboten, um den Ursachen für den hohen Krankenstand, die häufig eben Überlastung oder das Arbeitsklima sind, auf den Grund zu gehen.“
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