Steineke will weitere Verlängerung des Baukindergeldes

03.02.2021 | Nando Strüfing

Die staatliche Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) leistete in der Corona-Pandemie einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Unternehmen, aber auch der Privatkunden in dieser schwierigen Zeit, so auch im Nordwesten Brandenburgs. Über Einzelheiten für das Jahr 2020 informiert nun der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke.
 
In Ostprignitz-Ruppin (OPR), der Prignitz und im Havelland profitierten auch 2020 viele Firmen von den zinsgünstigen Finanzierungen und Zuschüssen der KfW, die neben den Sofort- und Überbrückungshilfen von Bund und Land langfristig bereitstehen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr für Unternehmen im Landkreis OPR 117 Finanzierungen mit einer Gesamtförderungssumme von 22,7 Mio. Euro, in der Prignitz 66 Finanzierungen mit einer Förderungssumme von 115,8 Mio. Euro und im Havelland 126 Projekte in Höhe von 33,8 Mio. Euro bewilligt. „Über die KfW leistet der Bund auch in unserer Region einen wichtigen Beitrag zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für die Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger,“ freut sich Steineke. An Privatkunden reichte die KfW im Jahr 2020 in OPR 20,4 Mio. Euro, in der Prignitz 16 Mio. Euro und im Havelland 77,7 Mio. Euro aus. 
 
Im privaten Bereich war besonders das Baukindergeld sehr gefragt. “Dies ist gerade für den ländlichen Raum ein wichtiges Instrument, um auch Familien mit kleinem Budget den Traum von der eigenen Immobilie zu ermöglichen. Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass die beim Baukindergeld bestehende Frist für den Kaufvertragsschluss oder die Erteilung der Baugenehmigung über den 31. März 2021 hinaus verlängert wird,“ so Steineke abschließend.

 
aktualisiert von Nando Strüfing, 03.02.2021, 16:29 Uhr