Wittenberge und Neuruppin erhalten Mittel für das Pilotprojekt "Post-Corona-Stadt"

29.01.2021 | Nando Strüfing
Foto: Tobias Koch
Foto: Tobias Koch

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördert vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie innovative Lösungen für krisenfeste Stadt- und Quartiersstrukturen. Dafür wurden nun 13 Pilotprojekte ausgewählt. Bis 2023 stehen insgesamt 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Beim Bund sind für die Pilotprojekte insgesamt 222 Bewerbungen von Kommunen, Vereinen, Initiativen, Unternehmen und anderen Akteuren aus ganz Deutschland eingegangen. Im Themenfeld „Solidarische Nachbarschaft und Wirtschaften im Quartier“ hat sich die Stadt Wittenberge mit dem Projekt „Pop-Up Prignitz“ der Agentur für Freiräume (PuP) durchgesetzt. Die Fontanestadt Neuruppin wurde mit dem Projekt „Dein Park“ im Themenfeld „Öffentlicher Raum, Mobilität und Stadtstruktur“ ausgesucht. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: KLICK . 
 
Hierzu erklären der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke und die beiden Landtagsabgeordneten für Ostprignitz-Ruppin und die Prignitz, Jan Redmann und Gordon Hoffmann
 
"Das ist eine tolle Nachricht für Wittenberge und Neuruppin und damit für die gesamte Region. Die Corona-Krise macht auch vor der Stadtentwicklungspolitik nicht Halt. Deshalb ist es wichtig, dass die Stärkung der Innenstädte unabhängig von der Pandemie weitergeht und gefördert wird. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger müssen wir darauf achten, dass die Innenstädte als Zentrum für das gesellschaftliche Zusammenleben auch über die Pandemie hinaus lebenswert bleiben. Es ist für die Region daher ein starkes Signal, dass Wittenberge und Neuruppin als Leuchttürme in der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin nun davon profitieren.“ 

 
aktualisiert von Nando Strüfing, 29.01.2021, 13:14 Uhr