Landkreis hat 1944 Funklöcher

MdB Steineke will nun Konsequenzen

Kleßen-Görne. Der Funkloch-Melder der CDU-Landtagsfraktion förderte für Kleßen-Görne nichts Neues zutage. Hier ist es schwierig, mobil zu telefonieren, meist kommen Verbindungen nicht zustande. Für den CDUBundestagsabgeordneten Sebastian Steineke, der in diesem Jahr bei seiner Funkloch-Tour mit dem zuständigen wirtschaftspolitischen Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion Brandenburg, Dierk Homeyer, in seinem Wahlkreis unterwegs war, ist das ein Beleg, dass nun weitere Schritte folgen müssen, um die schlechte Versorgung zu verbessern. Steineke war auch in Kleßen-
Görne unterwegs. „Durch das aktive Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg ist es gelungen, der Landesregierung die Schwachstellen vor Augen zu führen. 1944 Funklöcher im Havelland zeigen, dass es viele weiße Flecken beim Handyempfang und beim mobilem Internet gibt“, sagte Steineke. „Eine stabile und zuverlässige Anbindung an digitale Kommunikationswege ist entscheidend, damit die Region attraktiv bleibt.“ Steineke fordert pragmatische Lösungen. So sei der Dialog mit den Netzbetreibern das Wichtigste, vor allem um sogenannte Wirtschaftlichkeitslücken zu identifizieren; also Gebiete, in denen ein Ausbau der Mobilfunkversorgung aufgrund einer zu geringen Endkundenzahl
wirtschaftlich unattraktiv und daher nicht zu erwarten ist. „Es muss aber auch geklärt werden, welche Möglichkeiten staatlicher Förderung es gibt, um diese Wirtschaftlichkeitslücken zu schließen“, so Steineke. Jetzt müsse die Landesregierung Lösungsmöglichkeiten finden, Kosten feststellen und handeln. Steineke: „Guter Handyempfang und mobiles Internet gehören zur Daseinsvorsorge.“ wil

 

Nach oben