Nur Schnelligkeit garantiert Wettbewerbsfähigkeit

Wirtschaft trifft Politik: Sebastian Steineke MdB zu Besuch bei Unternehmern in Perleberg

V.l.n.r.: Thomas Telaar (Geschäftsführer von K&K Petfood GmbH), Sebastian Steineke MdB, Ina Kaiser-Hagenow
V.l.n.r.: Thomas Telaar (Geschäftsführer von K&K Petfood GmbH), Sebastian Steineke MdB, Ina Kaiser-Hagenow

Im April diesen Jahres hieß es noch: Politik trifft Wirtschaft. Dazu war Ina Kaiser-Hagenow, Wirtschaftsjuniorin aus Perleberg, eine Woche zu Gast im Deutschen Bundestag und guckte Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter für den Nordwesten Brandenburgs, über die Schulter. 
 
Am Montag, den 3. Juli, erfolgte der so genannte Know-how-Transfer in die andere Richtung und die Wirtschaft traf Politik. Zum Gegenbesuch war Steineke in Perleberg unterwegs und informierte sich gemeinsam mit Kaiser-Hagenow, Teamleiterin im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit, bei Unternehmen in der Kreisstadt. 

Im Hotel „Deutscher Kaiser“ nutzte Inhaber Steve Hausmann die Gelegenheit, über seine Erfahrungen auf der Suche nach geeigneten Fachkräften zu sprechen und welche Herausforderungen mit der Beschäftigung von Geflüchteten verbunden sind. 
 
Was es heißt, ein international aufgestelltes Unternehmen in der Prignitz zu führen, erfuhr Sebastian Steineke im Anschluss bei der K&K Petfood GmbH, die sich auf die Herstellung hochwertigen Tierfutters spezialisiert hat. Dabei sei das „Internet wie die Luft zum Leben“, schilderte Geschäftsführer Thomas Telaar, der für seinen Vertrieb nicht nur eine schnelle Datenautobahn braucht, sondern auch gut ausgebaute Infrastruktur. Beides sei noch nicht vorhanden. In eine Leitung, die 50 000 Mbit garantiert, investiert der Unternehmer selbst, da eine Förderung am Firmenstandort ausgeschlossen sei. Beim Ausbau der Autobahn 14 hofft er auf zügige Umsetzung. 
 
Sebastian Steineke: „Wenn wir im ländlichen Raum nicht abgehängt werden wollen, müssen wir auch in den kommenden Jahren viel dafür tun, um Unternehmen wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu garantieren. Ich hoffe daher, dass der Weiterbau der A14 in der Prignitz ohne Verzögerungen voran geht. Das ist für die Wirtschaft im Nordosten Brandenburgs von existenzieller Bedeutung.“
 
In der kommenden Woche wird sich Sebastian Steineke im Rahmen seiner Sommertour 2017 selbst ein Bild vor Ort auf der Baustelle A14 machen.  
 

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