Gute Nachricht für Brandenburger Stromzahler

Sebastian Steineke begrüßt Einigung im Bundestag


Die Koalitionsfraktionen haben sich heute im Deutschen Bundestag über die Neustrukturierung der Netzentgelte im Strommarkt geeinigt. Der Kompromiss sieht eine stufenweise Angleichung der Netzentgelte bis 2023 vor. Hierüber informiert der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke.

Insbesondere die ostdeutschen CDU-Abgeordneten hatten auf eine bundesweite Angleichung gedrungen, nachdem der damalige Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) diese wieder einkassiert hatte. „Die ungleiche Lastenverteilung bei den Stromkosten muss schnellstmöglich ein Ende finden.

Auch die Privat- und Gewerbekunden in unserer Region haben ein Recht darauf, bei den Strompreisen entlastet zu werden. Es ist gut, dass die SPD und das Wirtschaftsministerium nun bereit für einen Kompromiss waren. Wir hätten uns seine sofortige Angleichung gewünscht, können aber damit leben, weil sie auf jeden Fall kommt,“ so Steineke.

Hintergrund:
 
 
Maßnahmen zur Verstärkung der Stromnetze werden von den Netzbetreibern direkt auf die Verbraucher vor Ort umgelegt. Auch, wenn der Strom nur durchgeleitet wird. Die Investitionen wirken sich damit negativ auf die Strompreise aus. So kann es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern geben. Beispiel: Eine Familie mit einem Stromverbrauch von rund 3500 Kilowattstunden im Jahr zahlt im Norden Brandenburgs 416 Euro Netzentgelt; in Bremen nur 196 Euro. Wegen der Windparks wird vor allem im Osten und im Norden das Netz verstärkt, da es für Ökostrom (noch) nicht ausgelegt ist. 
 

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