Mehrwert durchs Mehrgenerationenhaus

Sebastian Steineke MdB besucht Bürgerzentrum in Wittenberge

V.l.n.r.: Stadtverordneter Hans-Joachim Lüttschwager, Amtsleiterin Waltraud Neumann, Dr. Daniel Krause-Pongratz (Einrichtungsleiter SOS-Kinderdorf), Gordon Hoffmann MdL, Sebastian Steineke MdB, Doreen Schulz (Hausmanagerin)
V.l.n.r.: Stadtverordneter Hans-Joachim Lüttschwager, Amtsleiterin Waltraud Neumann, Dr. Daniel Krause-Pongratz (Einrichtungsleiter SOS-Kinderdorf), Gordon Hoffmann MdL, Sebastian Steineke MdB, Doreen Schulz (Hausmanagerin)

Wer die Eingangstür zum Mehrgenerationenhaus in Wittenberge öffnet, ist gleich mittendrin im Geschehen. Ohne Umwege gelangt man ins Bürger-Café und bekommt schnell einen Eindruck, wie viel Leben mit der Eröffnung des Bürgerzentrums 2009 ins Jahnviertel eingezogen ist. Davon zeigte sich auch Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter für die Prignitz, beeindruckt, der das Haus gemeinsam mit dem Wittenberger Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann und dem Stadtverordneten Hans-Joachim Lüttschwager gestern besuchte. 
 
Hausmanagerin Doreen Schulz führte durch die Räume und berichtete von der positiven Entwicklung, die die Einrichtung unter dem Betreiber, dem SOS-Kinderdorf e. V., genommen hat. Beratungen, Kochkurse, PC-Lehrgänge – alle Angebote werden sehr gut angenommen. 

Für den reibungslosen Ablauf sorgen mittlerweile 20 ehrenamtliche Kräfte. Auch die Stadt Wittenberge weiß den Standort zu schätzen, wie Amtsleiterin Waltraud Neumann betonte. Die Anlaufstelle für Flüchtlinge hat hier ihren Sitz und jeden Tag geöffnet. 

Dr. Daniel Krause-Pongratz nutzte die Gelegenheit, in seiner Eigenschaft als Einrichtungsleiter des SOS-Kinderdorfes über das nächste große Projekt zu berichten: Der Bau des ersten städtischen SOS-Kinderdorfes in Brandenburg in der Schillerstraße. Weit über vier Millionen Euro sollen bis zur Eröffnung 2019 in die ehemalige Bonbonfabrik investiert werden.
 
Sebastian Steineke war sehr angetan vom Angebot und Engagement des Teams. „Das hat Vorbildcharakter und zeigt, welchen positiven Einfluss Mehrgenerationenhäuser auf das soziale Leben in unseren Städten nehmen.“ 
 
Nach Neuruppin, Perleberg und Kyritz war es das vierte Mehrgenerationenhaus, das Sebastian Steineke in seinem Wahlkreis besucht hat. 
 
Hintergrund
 
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 1. Januar 2017 das „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus“ gestartet. Damit können Mehrgenerationenhäuser für den Zeitraum von 2017 bis 2020 jährlich 40 000 Euro erhalten. Drei Viertel davon kommen vom Ministerium, ein Viertel vom Land oder den Kommunen. Durch diese Kofinanzierung wird die Einbettung der Mehrgenerationenhäuser in die Kommune gefördert und die Rolle der Häuser als kommunale Akteure gestärkt.
 

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