Wirtschaftsjuniorin aus Perleberg im Bundestag

Steineke nimmt an Know-how-Transfer teil

Steineke (l.) mit Ina Kaiser-Hagenow im Deutschen Bundestag
Steineke (l.) mit Ina Kaiser-Hagenow im Deutschen Bundestag

Politik trifft Wirtschaft – das war das Motto des Know-how-Transfers, einer Projektwoche der Wirtschaftsjunioren Deutschland, an der auch der Bundestagsabgeordnete für die Prignitz, Sebastian Steineke, teilnahm. In dieser Woche war die Wirtschaftsjuniorin Ina Kaiser-Hagenow aus Perleberg zu Gast in Berlin, um einen Einblick in den Berliner Politikbetrieb zu erhalten.

Die Teamleiterin im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit in Perleberg begleitete Steineke von Montag bis Freitag auf Schritt und Tritt. Neben offiziellen Terminen wie Gesprächsrunden mit Spitzenpolitikern und einem Fototermin mit Kanzlerin Angela Merkel blieben ihr insbesondere die Gesprächstermine und die verschiedenen Gremiensitzungen in Erinnerung, zu denen sie den Abgeordneten begleitete. Vor allem die nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz, in dem Steineke Mitglied ist, war voller Spannung. 

„Es ist wichtig, dass die Politik mit Akteuren aus dem Wirtschaftsbereich in den Dialog tritt“, sagt Steineke. „Nur so können wir uns darüber austauschen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen für den Einzelnen haben.“ Gleichzeitig wachse das Verständnis für die Anliegen der „anderen Seite“. „Ich habe viele Eindrücke mitgenommen. Insbesondere die Ausschusssitzung war sehr interessant, da man dort am besten hinter die Kulissen schauen kann“, sagt Ina Kaiser-Hagenow. Insgesamt nahmen rund 200 junge Unternehmer und Führungskräfte aus ganz Deutschland an dem Austausch teil. 
 
Im Sommer treten die Abgeordneten ihre Gegenbesuche bei ihren Wirtschaftsjunioren an. 
 
Hintergrund:
 
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von jungen Unternehmern und Führungskräften. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).
 

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