Quartier in Meyenburg: CDU hakte im Landtag nach

Land sieht keine Fördermöglichkeiten

Sebastian Steineke MdB
Sebastian Steineke MdB

Es bleibt dabei: die Meyenburger erhalten vom Land kein Geld für ihr Projekt „Generationengerechtes Quartier“. Darüber informiert der Bundestagsabgeordnete für die Prignitz, Sebastian Steineke. Die CDU-Landtagsfraktion hat gestern auf Bitten von Steineke in der Sitzung des Landtagsausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie nachgehakt, warum keine Förderung durch das Land möglich sei. „Nach Aussage des Ministeriums gab und gibt es dafür keinen geeigneten Fördertopf. Die Ministerin habe lediglich die Schirmherrschaft übernommen,“ so Steineke, dem die Antwort der Landesregierung von seinem Landtagskollegen, Dr. Jan Redmann, mitgeteilt wurde.

„Die Aussage hat uns überrascht, da das Ministerium mit den Beteiligten im Gespräch war,“ ergänzt Steineke. Die CDU-Landtagsfraktion wird nun eine entsprechende Landtagsinitiative prüfen. Steineke: „Das Thema Pflege im Quartier ist uns als Union wichtig. Wir hoffen, dass die rot-rote Landesregierung das ähnlich sieht.“

Hintergrund:
 
Im März vergangenen Jahres waren Steineke und Redmann in Meyenburg, um sich über das Projekt „Generationengerechtes Quartier“ des DRK Prignitz und Stephanus Wohnen und Pflege zu informieren. Das Projekt beinhaltet die Errichtung eines Wohnviertels, in dem junge Familien, ältere Menschen und Pflegebedürftige gemeinsam wohnen und versorgt werden. Im Meyenburger DRK-Bürgerhaus erfuhren die Abgeordneten damals durch Bürgermeister Falko Krassowski und DRK-Pflegedienstleiter Marko Fischer, dass sie guter Dinge sind, eine Förderung des Landes zu erhalten. Nun kassierten die Beteiligten eine Absage.
 

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