Steineke: „Die Belange der Vertriebenen sind uns wichtig“

Bund der Vertriebenen traf sich zum „Tag der Heimat“ in Wusterhausen

Sebastian Steineke während seiner Rede beim Bund der Vertriebenen am Montag in Wusterhausen
Sebastian Steineke während seiner Rede beim Bund der Vertriebenen am Montag in Wusterhausen

Am Montag war der Bundestagsabgeordnete für Ostprignitz-Ruppin, Sebastian Steineke, bei der Veranstaltung des Bundes der Vertriebenen zum "Tag der Heimat" in Wusterhausen zu Gast. Unter dem diesjährigen Motto "Identität schützen – Menschenrechte achten" waren ca. 80 Personen gekommen, darunter auch Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank. 
 
Steineke nahm das Motto zum Anlass, um in seiner Rede die Bedeutung der Belange der Heimatvertriebenen hervorzuheben. "Die Themen Flucht und Vertreibung sind aktueller denn je. Umso wichtiger ist es, dass wir auch an diejenigen denken, die vor Jahrzehnten aus ihrer Heimat flüchten mussten," so der Abgeordnete.

Der Wunsch der Versöhnung unter den Völkern sei daher heute eine "große Aufgabe der Politik, der wir uns stellen müssen".

Auf Initiative der Union bekenne sich die Bundesregierung weiterhin zum Gedenktag als Erinnerung an Flucht und Vertreibung. „Weiterhin haben wir erreicht, dass bis zum Jahr 2018 insgesamt 50 Millionen Euro für die Entschädigung ehemaliger deutscher Zwangsarbeiter zur Verfügung gestellt werden. Auch die Mittel für den Erhalt der Kultur im Bereich der Vertriebenen haben wir im Haushalt für 2017 erhöht," so Steineke. 
 
Weitere Informationen zur Organisation gibt es im Internet unter: www.bund-der-vertriebenen.de.
 

Nach oben