„Kinder brauchen eine gesunde Ernährung“

Steineke informiert über Bundestagsbeschluss zum EU-Schulprogramm


Der Deutsche Bundestag hat in der vergangenen Woche mit großer Mehrheit ein Gesetz zur Umsetzung des EU-Schulprogramms verabschiedet. Hierüber informiert der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke.
 
Steineke begrüßt den Beschluss ausdrücklich: „Kinder brauchen eine gesunde Ernährung – zu Hause, in den Kitas und in den Schulen. Das neue EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch greift diese Ziele auf. Es tritt ab dem Schuljahr 2017/18 in Kraft und wird die bisher unterschiedlichen Schulmilch- und Schulobstprogramme ablösen. Im Bundestag haben wir jetzt die Weichen dafür gestellt“.
 
Mit dem Schulprogramm wird sichergestellt, dass Obst, Gemüse und Milch in die Schulen kommt. Kinder lernen damit schon früh den Geschmack von frischen Lebensmitteln kennen und schätzen.

„Schon im Kindesalter entscheidet sich, wie man sich sein Leben lang ernährt,“ so Steineke. Die gesunde Ernährung werde zudem durch begleitenden Unterricht ergänzt. Die Kinder sollen hier etwas über Lebensmittel und deren Herstellung in der Region erfahren. „Damit lernen die Schüler etwas über den Wert der Lebensmittel, unnötige Verschwendung und über unsere heimische Landwirtschaft,“ freut sich der Abgeordnete insbesondere für seine Schulen im Wahlkreis. Die EU gibt für das Programm 250 Millionen Euro jährlich aus. Knapp 30 Millionen Euro davon fließen nach Deutschland in die Bundesländer, die das Programm an ihren Schulen umsetzen. Steineke abschließend: „Brandenburg hat bislang in diesem Bereich viel zu wenig getan. Das Land ist nun gefordert.“ Dem Gesetz muss der Bundesrat noch zustimmen.
 

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