Bundesmittel fürs Fontane-Jubiläum in Neuruppin anvisiert

Steineke und Wanderwitz informieren sich über Pläne zum 200. Geburtstag

v.l.n.r.: Mario Zetzsche, Thomas Fengler, Marco Wanderwitz MdB, Sebastian Steineke MdB vor dem Geburtshaus Fontanes
v.l.n.r.: Mario Zetzsche, Thomas Fengler, Marco Wanderwitz MdB, Sebastian Steineke MdB vor dem Geburtshaus Fontanes
Die Stadt Neuruppin steckt mitten in den Vorbereitungen eines kulturellen Großereignisses: Der 200. Geburtstag Theodor Fontanes soll 2019 groß gefeiert werden. Und das nicht nur im Ruppiner Land. Zur Unterstützung des Jubiläums auf Bundesebene hatte Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter für Ostprignitz-Ruppin, den kultur- und medienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz, am 13. September 2016 nach Neuruppin eingeladen.
 
Gemeinsam mit Thomas Fengler, Dezernent für Ordnung, Bildung und Soziales, sowie Mario Zetzsche, Projektleiter Fontane-200 bei der Stadt, waren Steineke und Wanderwitz auf den Spuren Fontanes unterwegs in der Neuruppiner Altstadt. Zetzsche stellte Auszüge aus dem ambitionierten Programm vor, dessen Schwerpunkt auf der Ausstellung im Museum sowie einem Fontane-Camp für Jugendliche liegt. Carola Zimmermann, amtierende Museumsleiterin, gab Einblicke in die aktuelle Fontane-Ausstellung im Museum.

Neben eigenen Mitteln und der zugesagten Förderung des Landes bemüht sich die Stadt auch um Unterstützung durch die Kulturstiftung des Bundes. Marco Wanderwitz kann sich darüber hinaus sogar eine Finanzierung aus dem Haushalt der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien vorstellen. „Wir dürfen nicht bei der Kultur sparen“, sagte der Bundestagsabgeordnete aus Sachsen. Schließlich seien im nächsten Haushalt sechs Prozent mehr Geld für die Kultur eingeplant. Steineke und er wollen sich gerne für eine Verwendung im Rahmen der Fontane-Feierlichkeiten einsetzen und in den kommenden Wochen entsprechende Gespräche in Berlin führen. „Der Haushalt für 2017 ist ja noch nicht komplett abgeschlossen,“ so Steineke. 
 
Sebastian Steineke freut sich über die Unterstützung seines Kollegen: „Fontane soll 2019 bundesweit ausstrahlen. Dafür wollen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen und für die notwendige finanzielle Ausstattung sorgen. Neben dem Land und der Stadt kann auch der Bund zeigen, wie wichtig ihm die Kultur ist.“
 

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