Steineke: Bund fördert Mehrgenerationenhäuser über mehrere Jahre

Bundesprogramm wird ab 2017 neu aufgelegt

Sebastian Steineke MdB
Sebastian Steineke MdB

Im Juli 2015 informierte der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, über die Verlängerung der Förderung des Bundes für Mehrgenerationenhäuser bis Ende 2016. Nun steht fest: ab 2017 wird ein neues Bundesprogramm aufgelegt. Hierzu erklärt Sebastian Steineke:
 
„Ich freue mich, dass wir vom Bund ab 2017 ein neues Förderprogramm starten, das zunächst bis 2020 laufen soll. Die bisherigen Standorte und Trägerstrukturen sollen dabei umfassend erhalten bleiben. Mit dem neuen Bundesprogramm schaffen wir mehr Flexibilität, in dem die Einrichtungen ihre Angebote noch besser an die Bedingungen vor Ort ausrichten können.“

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei ab 2017 auf der Gestaltung des demografischen Wandels und auf der Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Die Förderhöhe bleibt gleich. Pro Haus gibt es 40.000 Euro/Jahr, wobei 30.000 Euro vom Bund kommen. Neu sei, dass es keine Vorgaben mehr über die detaillierte Verwendung der Mittel geben werde. Der Bund behalte zudem seine wissenschaftliche Begleitung bei. Die Veröffentlichung der neuen Förderrichtlinien ist für April 2016 geplant.
 
Im Wahlkreis von Steineke gibt es vier Häuser (Kyritz, Neuruppin, Wittenberge und Perleberg), von denen er bereits einige mehrfach besucht hat. Daher freut er sich besonders über die Förderung: „Unser Ziel war es, die geschaffenen Strukturen zu erhalten. Das ist uns nun gelungen,“ so der Abgeordnete. Für die Fortführung der Förderung hatte sich Steineke in vielen Gesprächen in Berlin eingesetzt.
 

Nach oben