Land genehmigte Truppenübung durch das Havelland

Sebastian Steineke machte sich ein Bild von den Schäden

Die CDU-Landesgruppe Brandenburg bei der Besichtigung der Schäden in Hohennauen
Die CDU-Landesgruppe Brandenburg bei der Besichtigung der Schäden in Hohennauen

Am Dienstagabend zeigte Sebastian Steineke MdB, in dessen Wahlkreis u.a. das betroffene Amt Rhinow fällt, gemeinsam mit seinem havelländischen Kollegen Uwe Feiler MdB den anderen Mitgliedern der CDU-Landesgruppe Brandenburg im Deutschen Bundestag das Ausmaß der Schäden, die Bundeswehrfahrzeuge an den Straßen dort hinterlassen haben.

Für die Schäden kommt der Bund durch das Kompetenzentrum Baumanagement der Bundeswehr auf. Dennoch stellen sich aus Steinekes und Feilers Sicht Fragen.

„Selbstverständlich muss die Bundeswehr üben und zwar nicht nur auf Übungsplätzen, sondern auch darüber hinaus. Von der Bundeswehr wissen wir auch, dass sich die Kraftfahrer und Kommandanten darum bemühen, Schäden möglichst zu vermeiden. Dennoch muss hinterfragt werden, ob gerade während eines Großereignisses derartige Maßnahmen durchgeführt werden müssen. Hier ist auch das Land Brandenburg, das durch den Landesbetrieb Straßenwesen die Marschstrecke genehmigte in der Pflicht, derartigen Umständen Rechnung zu tragen," so Steineke und Feiler.

Am vergangenen Freitag fand im Rahmen einer Truppenübung ein "Marsch" des Panzerlehrbataillions 93 von Lehnin nach Gardelegen statt. Zum Ärger von Anwohnern erfolgte die Übung nicht nur zur Hauptanreisezeit zur Bundesgartenschau, sondern auch unter Beschädigung von Ortsdurchfahrten. Bereits im November letzten Jahres kam es zu Schäden durch einen Verlegungsmarsch.

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