Wernikow profitiert vom Bund

Bauarbeiten an der Kirche haben begonnen

Der Beginn der Bauarbeiten in Wernikow am 4. Juni
Der Beginn der Bauarbeiten in Wernikow am 4. Juni
Der Turm der fast 800 Jahre alten Wernikower Dorfkirche soll wieder weithin sichtbar sein - so, wie er es im Jahr 1893 mal war. Die Menschen, die an der Autobahn A19 vorbei fahren, sollen sehen, dass zwischen all den Windrädern noch Menschen leben und beten, sagte Pfarrer Björn Borrmann bei der Andacht zum Beginn der Sanierungsarbeiten am Dach und am Turm an der Kirche am 4. Juni. "Es soll ein Turm gebaut werden, der mit seiner Spitze ein bisschen in den Himmel reicht." Borrmann und sein Amtsbruder Pfarrer Markus Seefeld beteten für eine unfallfreie Baustelle.

Im November vergangenen Jahres waren für die Sanierung dieser ältesten Feldsteinkirche der Prignitz 50.000 Euro Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V des Bundes bewilligt worden. Dafür hatte sich der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke gemeinsam mit Dr. Jan Redmann MdL stark gemacht.
 

Das Mauerwerk des Turm ist derzeit etwa  16,20 Meter hoch. Die Spitze des Notdach befindet sich 18,90 Meter über dem Gelände. Wenn die Schieferspitze fertig ist, wird der Turm 27,80 Meter hoch sein. Für die Turmbekrönung kann dann eine Höhe von etwa 30 Metern angenommen werden, informierte das Architekturbüro Kannenberg & Kannenberg aus Wittstock, das die Bauarbeiten betreut.
 
 

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