Steineke begrüßt Programm für junge Flüchtlinge

Bund fördert Willkommenskultur und unterstützt Kommunen

Sebastian Steineke MdB
Sebastian Steineke MdB
Der Bund hat aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ für junge Flüchtlinge ins Leben gerufen. Der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke freut sich über die Unterstützung aus Berlin:
 
„Viele junge Menschen sind allein unterwegs und ohne ihre Eltern oder andere Angehörige vor Krieg oder Verfolgung aus ihrer Heimat zu uns geflüchtet. Sie haben ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe. Aufgrund der Vielzahl stoßen unsere Kommunen jedoch teils an ihre Grenzen. Das Bundesprogramm ‚Willkommen bei Freunden‘ trägt konkret dazu bei, die Kommunen zu unterstützen und die Situation der jungen Flüchtlinge in Deutschland zu verbessern,“ so Steineke.

Das Programm ist am 1. Juni gestartet. Umgesetzt wird es von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die bis zum Ende des Förderzeitraums 2018 mit Informations- und Beratungsangeboten zur Verfügung steht.

„Hiermit fördern wir eine von vielen getragene Willkommenskultur. Wir wollen zeigen, dass es in unserem Land ein großes gesellschaftliches Engagement gibt. Ein weiterer Schritt wird ein Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher sein, das momentan von der Bundesregierung erarbeitet wird,“ so Steineke weiter.
 
Zum Hintergrund:
 
Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ ist am 1. Juni 2015 gestartet und läuft zunächst bis zum 31.12.2018. Es enthält u.a. Beratungsangebote für die Kommunen, Unterstützung beim Aufbau lokaler Netzwerke, Qualifizierungsangebote für Mitarbeiter, die mit jungen Flüchtlingen zu tun haben sowie Informationsangebote für alle. Das Servicebüro für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wird in Berlin eingerichtet.

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