Auf Wachstumskurs

Steineke besuchte neue Abfüllanlage der Rheinsberger Preussenquelle

v.l.n.r.: Erich Kuhne (Vorsitzender Kreis- und Finanzausschuss OPR), Sebastian Steineke MdB, Frank Stieldorf (Rheinsberger Preussenquelle)
v.l.n.r.: Erich Kuhne (Vorsitzender Kreis- und Finanzausschuss OPR), Sebastian Steineke MdB, Frank Stieldorf (Rheinsberger Preussenquelle)
Gestern kam der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, mit dem Geschäftsführer der Rheinsberger Preussenquelle GmbH, Frank Stieldorf, in Rheinsberg zu einem Arbeitsgespräch zusammen. Neben einer Führung durch das Unternehmen, wurden auch aktuelle Probleme erörtert.
 
Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren ca. 3,5 Millionen Euro in eine neue Abfüllanlage investiert, die im vergangenen Jahr in Betrieb genommen wurde. Steineke war beeindruckt von der Anlage, mit der dreißig Mal so viele Flaschen abgefüllt werden können als vorher. Die neue Anlage verbraucht darüber hinaus deutlich weniger Energie. Überhaupt war Steineke angetan von der nachhaltigen und ökologischen Philosophie der Firma: „Hier wird viel Wert auf die Umwelt und einen geringen Energieverbrauch gelegt, ohne dabei die betriebswirtschaftlichen Ziele aus den Augen zu verlieren. Ein schönes Beispiel, wie Ökonomie und Ökologie in Einklang gebracht werden können,“ so der Abgeordnete. Auch für die Region sei das Unternehmen sehr wichtig. Mit der neuen Abfüllanlage soll auch die Marke noch stärker in den Vordergrund rücken.

„Ziel ist es, die Marke in der Gastronomie in der Region zu verankern. Ein tolles Konzept, dass die Identität der Produkte mit dem Ruppiner Land stärken wird. Darüber hinaus werden hier Arbeitsplätze geschaffen und gesichert,“ lobt Steineke. Leider hat auch das Prinzenstädter Unternehmen, das derzeit 20 Mitarbeiter beschäftigt, mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Es sei nicht immer einfach, geeignete Mitarbeiter vor Ort zu finden, bestätigt Geschäftsführer Frank Stieldorf. Das Unternehmen bilde daher auch selbst aus.

Auf ein weiteres Problem wies Stieldorf den Bundestagsabgeordneten hin. Das Internet am Standort sei nicht schnell genug. Zuweilen gäbe es auch Probleme mit dem Empfang. Hierüber möchte sich Steineke zunächst mit dem Rheinsberger Bürgermeister Jan-Pieter Rau austauschen, um Handlungsmöglichkeiten seitens Politik und Verwaltung zu beraten.

Ein weiteres Thema war die Qualität des Grundwassers. Steineke und Stieldorf waren sich einig, dass diese unbedingt geschützt werden müsse. „Hier darf es keine Einschränkungen geben,“ betont Steineke abschließend.

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