Kulturhistorische Bedeutung - Steineke: Gestüt darf nicht übertragen werden

Haupt- und Landgestüt Neustadt muss beim Land verbleiben

Sebastian Steineke MdB
Sebastian Steineke MdB
Zu den bekannt gewordenen Überlegungen vom brandenburgischen Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD), das brandenburgische Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse) im Rahmen der geplanten Verwaltungsreform ggf. an den Kreis zu übertragen, erklärt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion in Ostprignitz-Ruppin, Sebastian Steineke MdB:

„Das Land- und Hauptgestüt in Neustadt ist eine herausragende Einrichtung, deren Bedeutung weit über die Kreis- und sogar Landesgrenze hinausgeht. Mit ihrer hervorragenden Pferdezucht und den zahlreichen Veranstaltungen mit tausenden Besuchern, ist die Stiftung ein Aushängeschild für das ganze Land Brandenburg. Diese kulturhistorische Einrichtung muss zwingend, wie z.B. in Sachsen, Niedersachsen oder Bayern, weiter Landesaufgabe sein. Eine Verwaltungsreform darf zudem nicht dazu führen, dass das Land den Kommunen ohne sachlichen Grund weitere Aufgaben überträgt, die sich für Kommunen darüber hinaus auch finanziell deutlich negativ bemerkbar machen.“


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