Gute und engagierte Arbeit

Sebastian Steineke MdB und Jan Redmann MdL besuchen Gemeinschaftsschule in Heiligengrabe

v.l.n.r. Gunnar Rihn, Sebastian Steineke MdB, Jan Redmann MdL
v.l.n.r. Gunnar Rihn, Sebastian Steineke MdB, Jan Redmann MdL
Bei einem Besuch der Gemeinschaftsschule im Kloster Stift Heiligengrabe haben sich am Freitag der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und der Landtagsabgeordnete Jan Redmann (beide CDU) ein Bild von der Einrichtung gemacht. Der Vertreter des Trägers Brausebach-Verein, Gunnar Rihn, führte die beiden Politiker durchs Haus und erläuterte ihnen das Unterrichtskonzept der Schule, in der 70 Kinder von der Jahrgangsstufe 1 bis 10 unterrichtet werden. Wie Gunnar Rihn betonte, ist die Verlässlichkeit des Bahnverkehrs auf der Strecke des Prignitz-Express sehr wichtig für die Schule, denn viele Schüler nutzen den Zug für ihren zum Teil bis zum 50 Kilometer langen Schulweg. 
 
Das Kloster Stift ist für die Gemeinschaftsschule der wichtigste von vielen Partnern in der Region. Problematisch ist die Tatsache, dass die finanziellen Zuschüsse für Schulen in freier Trägerschaft seitens des Landes weiter gekürzt wurden. 

Doch trotz des Schulgeldes, das die Eltern für ihre Kinder bezahlen müssen, kann sich die Einrichtung über eine hohe Nachfrage freuen, die auf Grund der begrenzten Raumkapazität bis auf den letzten Platz ausgeschöpft ist. „Flex, jahrgangsübergreifender Unterricht und Inklusion sind Themen, mit denen wir uns schon seit über zehn Jahren auseinander setzen“, erklärte Rihn.  20 Prozent der Schüler sind „besondere Kinder“, wie er es formuliert.

„Ich bin sehr beeindruckt vom partnerschaftlichen Miteinander und von der Entwicklung, die die Schule in den letzten Jahren genommen hat. Sie hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil in der Bildungslandschaft der Prignitz etabliert“, sagte Sebastian Steineke.  Sein Kollege aus dem Landtag, Jan Redmann, fügte hinzu: „Die freien Schulen werden vom Land stiefmütterlich behandelt. Angesichts der guten und engagierten Arbeit, die hier geleistet wird, ist deren gravierende Schlechterstellung gegenüber staatlichen Schulen nicht zu rechtfertigen.“

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