Finanzierung weiter sichern

Sebastian Steineke MdB und Annett Jura besuchen den „Perle-Treff“ in Perleberg

v.l.n.r.: Petra Maaß (CJD-Abteilungsleiterin Jugend), Bürgermeisterin Annett Jura, Sebastian Steineke MdB, Carla Kaiser (Projektleiterin CJD Prignitz)
v.l.n.r.: Petra Maaß (CJD-Abteilungsleiterin Jugend), Bürgermeisterin Annett Jura, Sebastian Steineke MdB, Carla Kaiser (Projektleiterin CJD Prignitz)
Gestern besuchte der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, gemeinsam mit Bürgermeisterin Annett Jura das Mehrgenerationenhaus „Perle-Treff“ in Perleberg. Projektleiterin Carla Kaiser und die Jugendabteilungsleiterin Petra Maaß vom Träger, das CJD Prignitz, berichteten über die Entwicklungen der letzten Jahre. 
 
Die Mehrgenerationenhäuser gehen auf Aktionsprogramme der ehemaligen Bundesfamilienministerinnen Ursula von der Leyen und Kristina Schröder zurück. Damit hat der Bund eine langfristige Grundlage geschaffen. Neben dem Anlaufpunkt als Begegnungsstätte wird in den Mehrgenerationenhäusern ein breites Spektrum an Aufgaben bearbeitet, von denen die Kommunen und deren Einwohnerinnen und Einwohner profitieren.

Sebastian Steineke, drängt nun auf eine langfristige Lösung: „Unser Ziel ist es, die geschaffenen Strukturen zu erhalten.“ Die Fortführung der Bundesförderung in diesem Jahr, für die sich auch Steineke in Berlin eingesetzt hat, sei ein Schritt in die richtige Richtung. „Jetzt muss ein tragfähiges Konzept her, damit das Signal und die guten Aussichten tatsächlich in einer Planungssicherheit münden,“ so Steineke.

„Wichtig ist dabei, dass auch die Länder in die Pflicht genommen und ihrer Verantwortung gerecht werden. Wenn schon keine finanzielle Unterstützung aus den Landeshaushalten zu erwarten ist, sollten die Länder zumindest die Kommunen organisatorisch unterstützen, die die Mehrgenerationenarbeit ohne Bundesförderung stärken und durch Umstrukturierung im Bereich sozialer Aufgaben eine zentrale Anlaufstelle schaffen. Auch sollten Ausgaben für die Mehrgenerationenarbeit auch dann ermöglicht und zugelassen werden, wenn der Kommunalhaushalt nicht ausgeglichen ist und von einem Haushaltssicherungskonzept begleitet wird. An der finanziellen Lage einer Kommune darf die Mehrgenerationenarbeit nicht scheitern,“ ergänzt der Abgeordnete abschließend.
 

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