A14: Naturschutz besitzt hohe Priorität

Bundestagsabgeordneter im ständigen Austausch mit dem Bundesverkehrsministerium

Sebastian Steineke MdB (3.v.l.) mit Staatssekretärin Katherina Reiche (5.v.l.) an der Baustelle der A14 bei Karstädt am 19. Mai 2014
Sebastian Steineke MdB (3.v.l.) mit Staatssekretärin Katherina Reiche (5.v.l.) an der Baustelle der A14 bei Karstädt am 19. Mai 2014
Nicht erst aufgrund der jüngsten Berichterstattungen hat der Bundestagsabgeordnete für die Prignitz, Sebastian Steineke, jüngst mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Katherina Reiche, über den Ausbau der A14 in der Prignitz gesprochen. Vielmehr steht Steineke in einem ständigen Austausch mit dem Bundesverkehrsministerium zu diesem Thema.

„Die Bundesregierung hat mir zugesichert, dass der Umwelt- und Naturschutz beim gesamten Projekt eine hohe Priorität besitzt,“ so Steineke. Die A14 sei ein modernes Beispiel für einen natur- und umweltgerechten Bundesfernstraßenbau. "Bei den Planungen zur A14 wurde von Beginn an – auch unter Beachtung des ‚naturschutzfachlichen Planungsauftrages‘ der Autobahn im Bundesverkehrswegeplan – besonderes Augenmerk auf die Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen gelegt. 

Insbesondere der ökologischen Durchlässigkeit im Sinne des Artenschutzes wurde ein hoher Stellenwert bei der Trassenwahl beigemessen,“ führt Steineke weiter aus. Beispielhaft hierfür seien u.a. Amphibienleiteinrichtungen oder Fledermaus- und Wildquerungsmaßnahmen. Steineke: „Ein überdurchschnittlicher Teil der Gesamtkosten in Höhe von 1,4 Milliarden Euro fließt in Natur- und Umweltschutzmaßnahmen.“ 
 
Der Abgeordnete betont noch einmal, dass der Bau der Autobahn immens wichtig für die Region sei. „Die A14 sichert Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Prignitz,“ so Steineke. Laut Aussage von Katherina Reiche sähe es sehr gut aus, dass die A14 in die Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen wird. Unabhängig davon kann das Ministerium schon vorher die Baufreigabe erteilen, sobald einzelne Abschnitte der A14 baureif seien. „Das ist eine gute Nachricht für die Region. Die rot-rote Landesregierung ist gefordert, die Planungen voranzutreiben. Die nötigen Mittel hat der Bund bereits bewilligt,“ so Steineke abschließend.
 

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