Prignitz-Express: Anschluss an das Berliner Zentrum muss kommen

Steineke und Redmann im Gespräch mit der Bahn AG

Sebastian Steineke MdB, A. Kaczmarek (Deutsche Bahn), Dr. Jan Redmann MdL in Köln
Sebastian Steineke MdB, A. Kaczmarek (Deutsche Bahn), Dr. Jan Redmann MdL in Köln
Der fehlende Direktanschluss der Regionalbahnlinie RE 6 (Prignitz-Express) von Wittenberge über Wittstock und Neuruppin in das Berliner Zentrum zieht seit Jahren den Unmut vieler Bahnkunden in der Prignitz und dem Ruppiner Land auf sich. Dies nahmen der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, und der Landtagsabgeordnete für die östliche Prignitz, Dr. Jan Redmann, zum Anlass, am Rande des CDU-Bundesparteitags in Köln mit Verantwortlichen des Konzerns über dieses Thema zu sprechen.
 
Die beiden Christdemokraten erläuterten dem Leiter des Hauptstadtbüros der Bahn AG in Berlin, Alexander Kaczmarek, die Notwendigkeit und den hohen Bedarf an einer direkten Anbindung an das Berliner Zentrum für Pendlerinnen und Pendler sowie Touristen in unserer Region.

Kaczmarek betonte, dass die Bahn ein großes Interesse an dieser Verbindung ins Berliner Zentrum habe.

Dies liege allerdings nicht allein in der Hand des Konzerns, sondern ist vor allem eine politische Frage, die von der Landespolitik gelöst werden müsse. Die Bahn befürwortet insbesondere den geplanten zweigleisigen Ausbau der S-Bahnstrecke von Hennigsdorf nach Tegel. „Dadurch würden auch die Kosten für die Regionalbahn-Anbindung ins Zentrum geringer ausfallen“, so Steineke und Redmann. „Sowohl eine qualifizierte Studie aus dem Jahre 2012 als auch der Koalitionsvertrag des Berliner Senats und der Landesnahverkehrsplan 2013 – 2017 sehen eine Einbindung des Prignitz-Express bis nach Gesundbrunnen in das Verkehrsnetz vor“, so die beiden Abgeordneten weiter.
 
„Die CDU wird sich der Sache auf Landesebene intensiv annehmen“, so Steineke und Redmann abschließend.
 

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