Zuschuss für altersgerechten Umbau wieder möglich

Bund stellt bis 2018 insgesamt 54 Millionen Euro bereit

Sebastian Steineke MdB
Sebastian Steineke MdB
Seit 1. Oktober 2014 ist es für Eigentümer und Mieter wieder möglich, Zuschüsse vom Bund zum barrierefreien und sicheren Umbau in Wohngebäuden zu erhalten. Darüber informiert der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke.

„Ich freue mich, dass Eigentümer, aber auch Mieter wieder Zuschüsse erhalten können, wenn sie altersgerecht umbauen“, sagt Steineke. Der Bund stellt hierfür bis 2018 insgesamt 54 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird das KfW-Förderprogramm „Altersgerechtes Umbauen“ um eine weitere Zuschussvariante ergänzt.
 
„Attraktiv ist der Zuschuss zudem, da er mit anderen Programmen zur energetischen Gebäudesanierung kombiniert werden kann“, so Steineke weiter. 

Obendrein können Bauherren auch Geld von der KfW-Bank bekommen, wenn sie zugleich die Sicherheit in ihrem Zuhause erhöhen. Maßnahmen gegen Einbrüche werden ebenfalls finanziell bezuschusst.

Hintergrund:

Mit dem Programm lassen sich beispielsweise bodengleiche, moderne Duschen, großzügig geschnittene Räume oder auch schwellenlose und einbruchhemmende Haus- und Wohneingangstüren fördern. Antragsberechtigt sind private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter. Finanziert werden bis zu 8 Prozent der förderfähigen Investitionskosten für die Durchführung einzelner, frei kombinierbarer Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren, maximal jedoch 4.000 Euro pro Wohneinheit. Für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" können Zuschüsse in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit, beantragt werden. Weitergehende Informationen gibt es online unter www.kfw.de.
 

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