Mit den "Olchis" bei Kindern in Meyenburg und Wittstock

Sebastian Steineke und Jan Redmann gestalteten Vorlesetag bei Drittklässlern in zwei Schulen

Jan Redmann und Sebastian Steineke mit Schülern in Wittstock
Jan Redmann und Sebastian Steineke mit Schülern in Wittstock
Die "Olchis" sind merkwürdige Gestalten. Sie müffeln merkwürdig, bewerfen sich mit Matschknödeln, sie stinken so schlimm, dass davon sogar Fliegen abstürzen. Und sie sehen mit ihren drei Hörnern auf dem Kopf und ihrer grünen Haut ziemlich merkwürdig aus. Statt aufzuräumen machen sie Unordnung, statt gesunde Sachen zu essen, knabbern sie an ihren Nägeln und sie benutzen außerdem Schimpfworte. Kinder lieben diese total verdrehte Welt der Olchis und so hingen die Drittklässler aus der Meyenburger Grundschule und der Wittstocker Diesterweg-Grundschule am Freitag förmlich an den Lippen ihrer beiden Gäste, dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke und dem Landtagsabgeordneten Jan Redmann.

Die beiden CDU-Politiker waren von den Schulen im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages eingeladen worden und sie stellten die Bücher "Die Olchis und das Piratenschiff" sowie "Die Olchis. Safari bei den Berggorillas" von Erhard Dietl vor. Bei der ersten Geschichte erleben die Olchi-Kinder spannende Abenteuer am Strand und in einem Schiff und bei der zweiten retten sie wilde Tiere in Afrika. Die Meyenburger Kinder verbrachten zwei Schulstunden mit ihren Gästen und hatten sogar noch Zeit für ein kleines Quiz mit Preisen für die Kids. In Wittstock war nur eine Unterrichtsstunde Zeit. Bei den Schülern der Klasse 3 las sogar Lesekönig Leon ein Kapitel aus dem Piratenbuch vor. Jan Redmann und Sebastian Steineke staunten, wie gut das klappte. Damit sie erfahren können, wie die Geschichten zu Ende gehen, schenkten Redmann und Steineke  den Kindern die Bücher am Ende ihres Besuchs.

Die beiden Politiker nutzten die Gelegenheit auch zum Austausch mit der Meyenburger Schulleiterin, Margit Strüfing. Angesprochen wurde unter anderem die Situation der Fehlstunden und der Einsatz fachfremder Quereinsteiger. "Ich habe die Sorge, dass durch Quereinsteiger ein hoher pädagogischer Standard nicht immer erfüllt werden kann", sagte Jan Redmann nach dem Gespräch. "Wir dürfen keine Experimente zu Lasten der Kinder zulassen."

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